Entwickelt Nordkorea eine eigene Kryptobörse?

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: shutterstock

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Nordkorea macht seit Kurzem nicht nur mit Hacking-Angriffen in der Kryptowelt von sich Reden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der nördliche Teil der koreanischen Halbinsel im Oktober dieses Jahres eine internationale Blockchain-Konferenz veranstalten wird. Nun werden Gerüchte laut, dass das Land derzeit eine Kryptobörse entwickelt.

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Am 27. August berichtete die südkoreanische Nachrichtenseite Yonhab, dass ein nordkoreanisches Technologieunternehmen derzeit an der Entwicklung einer Kryptobörse arbeite. Diese Information stammt aus einem Bericht einer Forschungseinheit der staatlichen Korea Development Bank (KDB). Darin hieß es, dass das Unternehmen mit dem Namen „Chosun Expo“ an einer Kryptobörse für den Handel mit Bitcoin arbeite.

Ohne Internet nichts los

Aufgrund zahlreicher Sanktionen, die Nordkorea wegen seiner Atom- und Raketenprogramme auferlegt wurden, nehmen Spekulationen bezüglich des Krypto-Interesses des Landes zu. So soll das nordkoreanische Regime an den entscheidenden „Merkmalen der Kryptowährungen interessiert sein, einschließlich der Anonymität, der erschwerten Nachverfolgbarkeit von Geldern und Verfügbarkeit“, heißt es in dem Bericht.

Allerdings dürfte die Krypto-Industrie nur sehr beschwerlich nordkoreanischem Boden gedeihen. So gibt es dort weder eine Blockchain-Infrastruktur in Form von Hochleistungscomputern noch ausreichend Strom und Internetzugänge. Entsprechend weist ein weiteres südkoreanisches Nachrichtenportal, Speconomy, auf Grundlage des Berichts darauf hin, dass das Internet in Nordkorea noch so unterentwickelt sei, dass es „die Entwicklung der virtuellen Geldindustrie dämpfen wird“.

Im April verkündete das chinesische Tourismusunternehmen Koryo Tours, das geführte Reisen nach Nordkorea anbietet, den Start des ICOs „einer neuen blockchainbasierten Kryptowährung ausschließlich für den Einsatz in der Demokratischen Volksrepublik Korea“. Ausgesprochen optimistisch gibt sich die Leiterin der Cybersektion der DVRK, Ri Hyon A:

„Dieser Coin wird sicherlich zur Standardwährung von Ausländern werden, die unser Land besuchen, und allen unseren Gästen Bequemlichkeit bieten.“

Ob der ICO ein Erfolg war und er sich tatsächlich zur „Ausländer-Standardwährung“ entwickeln konnte, ist leider nicht bekannt.

Nordkoreaner wissen von nichts

Der KDB-Bericht behauptet weiter, dass durchschnittliche Nordkoreaner „wenig Wissen über Kryptowährungen zu haben scheinen“. So haben kürzlich geflüchtete Nordkoreaner nichts über die Entwicklung oder den Gebrauch von Kryptowährungen in ihrem Land aussagen können. Die Universität für Wissenschaft und Technologie in Pjöngjang gab im November letzten Jahres einen Kurs über Kryptowährungen, Bitcoin im Speziellen und die Blockchain-Technologie. Laut Yonhab leitete Federico Tenga, ein italienischer Bitcoin-Unternehmer, diesen Krypto-Kurs. Er erläuterte seine Erfahrung mit dem nordkoreanischen Wissen über dieses Thema:

„Die Teilnehmer der Vorlesungen waren eine Mischung aus Informatikern und Finanzstudenten, aber manchmal kamen auch einige der anderen Professoren der Universität, um etwas über das Thema zu lernen.“

Das Interesse ist also nachweisbar vorhanden. Das belegt auch die geplante Blochchain-Konferenz für Oktober.

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