Eine Blockchain unten am Hafen: Associated British Ports

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der führende britische Hafenbetreiber Associated British Ports will sich künftig näher der Blockchain-Technologie widmen. Dafür will der Hafenbetreiber künftig mit dem Logistikdienstleister Marine Transport International zusammenarbeiten. Sie wollen die Blockchain-Technologie zur Verbesserung der Hafenanbindung verwenden. Ein Use Case fernab von Bitcoin.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Bei all den Blicken auf den Bitcoin-Kurs und seine aktuellen Entwicklungen vergisst man gern, dass sich unter der Kryptowährung eine hervorragende Technologie verbirgt. Ihres Zeichens dezentral, robust und fälschungssicher eignet sie sich gerade für organisatorische Zwecke. Das will sich der führende britische Hafenbetreiber nun zu Nutze machen.

Denn Associated British Ports (ABP) hat nun ein Memorandum zur Zusammenarbeit mit Marine Transport International (MTI) unterzeichnet. Damit wollen sie eines der ersten detaillierten Pilotprogramme in Europa entwickeln, das die Implementierung von Blockchain-Technologie zur Verbesserung der Hafenanbindung untersucht.

Associated British Ports will Transport verbessern

Wie man einer Pressemitteilung entnehmen kann, betreibt ABP 21 Häfen im gesamten Vereinigten Königreich und wickelt 25 Prozent der Seefracht des Landes ab. Als solche verbindet sie sich mit einer Vielzahl von Unternehmen der Logistikbranche. Dabei sei der schnelle und reibungslose Umschlag von Gütern aller Art durch die Häfen entscheidend:

„Wir schlagen jedes Jahr fast 100 Millionen Tonnen Fracht in allen Sektoren um. Damit sind wir ein wichtiges Tor für die Lieferketten unserer Kunden. Diese Vereinbarung mit MTI ist ein Beweis für unser Engagement für technische Innovationen und die Suche nach neuen Wegen zur Verbesserung der Lieferketten in Großbritannien.“

erklärt Jens Skibsted Nielsen, Commercial Director bei ABP.


Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich ABP zur Teilnahme an der Blockchain-Lösung von MTI bei Pilottransporten. Derzeit ist es so, dass jede Partei in der Lieferkette ein anderes System verwendet. Die Technologie von MTI soll künftig eine Möglichkeit bieten, diese unterschiedlichen Arbeitsweisen sicher zu verbinden und die Silos zu überbrücken, um den Zeitaufwand für die manuelle Dateneingabe zu reduzieren und außerdem nur eine einzige richtige Version zu gewährleisten.

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