eco-Studie: Deutsche Unternehmen für mehr Blockchain-Anwendungen

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Deutsche Unternehmen wünschen sich in der Kommunikation mit Behörden mehr Sicherheit – und wollen zu diesem Zweck stärker auf Blockchain-Technologien setzen. Dies ergibt eine Studie des Internetverbandes eco. Der Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung könnte dies möglich machen. Noch fehlt es in Deutschland allerdings an entsprechenden Vorstößen.

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Digitaler Behördengang – aber sicher. Was Estland bereits seit Jahren vormacht, dies wünschen sich auch deutsche Unternehmen. Wie aus einer Studie des Internetverbandes eco hervorgeht, fordern 70 Prozent der 500 befragten Unternehmensentscheider sichere Behördenkommunikation mithilfe von Blockchain-Technologien.

68 Prozent sind zudem überzeugt, dass Blockchain-Anwendungen den Datenaustausch deutlich sichererer gestalten würde. Dies berichtet unter anderem das Handelsblatt am Dienstag.

Der Verband sieht in den Ergebnissen der Studie eine deutliche Erkenntnis:

 „Das Ergebnis ist eine eindeutige Handlungsaufforderung an den Gesetzgeber“,


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so Alexander Rabe, Geschäftsführer von eco. Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe Blockchain des Verbands, ergänzt:

 „Viele Verantwortliche verlangen nach höheren Sicherheitsstandards und effizienteren Lösungen.“

Die Blockchain-Technologie könne dabei „ein guter Ansatzpunkt sein“.

Der eco-Verband vertritt über 1000 im Internet und der Telekommunikation beheimatete Unternehmen. Prominente Mitglieder sind unter anderem Amazon Web Services, Ebay oder die deutsche Telekom. Nicht gänzlich verwunderlich scheint es daher, dass der Verband zu entsprechend eindeutigen Ergebnissen kommt.

Die Situation in Deutschland: Blockchain auf Papier, Anwendung in der Wartschleife

Dass die Wünsche der befragten Unternehmen künftig nicht bloß Idealvorstellung bleiben könnten, dies verrät der Blick in den aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Mehrmals wird in den Zielen und Plänen von SPD und Union Bezug auf die Blockchain genommen. Erproben und fördern will man die Technologie. Noch jedoch fehlt es an konkreten Vorschlägen und Vorstößen.

Hoffnung macht vielen auch die neu-eingesetzte Staatsministerin fürs Digitale im Kanzleramt, Dorothee Bär. Ihr Posten wurde in der laufenden Legislaturperiode neu geschaffen und soll dafür sorgen, dass Digitalisierung hierzulande keine Worthülse bleibt. Äußerung zum Thema Blockchain lassen allerdings von ihr noch auf sich warten.

Dass sich dies bald ändert, dafür will der im vergangenen Jahr gegründete Bundesverband Blockchain sorgen. Er hat sich auf die Fahne geschrieben, Distributed Ledger Technologien auf die politische Agenda zu hieven. Zudem könnte der in diesem Monat gegründete EU-Blockchain Partnerschaft neuen Wind nach Deutschland tragen. In dieser haben sich 22 EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, bis zum nächsten Jahr grenzübergreifend erste behördliche Anwendungsfelder auszuloten.

Inspiration könnten sich die deutschen und EU-Behörden weltweit reichlich holen: Pioniere Estland, Schweden oder das Schweizer Kanton Zug nutzen bereits Blockchain-Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung – und stellen so unter anderem Kommunikationskanäle auf sichere Füße. Bis dem auch hierzulande so ist, scheinen jedoch noch entscheidende Anstrengungen notwendig.

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