Doch nicht Nakamoto? Kein Beweis mehr von Craig Wright

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

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Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Theatermasken auf schwarzem Untergrund

Quelle: © psdesign1 - Fotolia.com

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Craig Wright, der mutmaßliche Erfinder von Bitcoin hat nun sein bisheriges Versprechen gebrochen und wird keine Beweise für seine angebliche Identität liefern.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 21. Januar 2020 12:01 Uhr von Dr. Philipp Giese

Vor einigen Tagen versprach Wright, daß er seine Identität durch die Kontrolle einiger sehr alter Bitcoins beweisen würde. Er wollte also BTC in einer sehr alten Wallet-Adresse kontrollieren. 

Das aktuelle Auf und Ab um die Person Craig Wright fing am Montag an, als BBC, The Economist und GQ interviews mit Wright veröffentlichten, in denen man versuchte, die Behauptung, er wäre Satoshi Nakamoto, weiter zu bestätigen. Mit dem Aufkommen dieser Interviews kamen schnell Kritiker auf, die darauf hinwiesen, daß Wright eine Falschaussage nur wieder neu aufwärmen wollte. 


Nun hat Wright gesagt, daß er keinen weiteren Beweis für seine Aussagen liefern würde und angedeutet, daß diese Entscheidung durch neue Vorwürfe gegen seine Person motiviert wurde: 

“Ich dachte wirklich, daß ich das tun könnte. Ich dachte, ich könnte die Jahre der Anonymität und des Versteckens hinter mir lassen. Aber wie sich die Dinge diese Woche entwickelten, als ich meinen Beweis vorbereitete und zeigen wollte, daß ich die ältesten private keys kontrolliere, brach ich mental zusammen. Ich habe nicht den Mut dazu. Ich kann das nicht tun.”

Seine Angst begründete er damit, daß diese Tat denen schaden würde, die ihm halfen, auf die Presse zuzugehen. Dabei nannte er speziell Jon Matonis, den Direktor der Bitcoin Foundation und den ehemaligen Bitcoin Core Maintainer Gavin Andersen – beides Personen, die Blog posts schrieben, die die These von Craig Wright unterstützen. 

“Ich kann nur hoffen, daß ich ihrer Glaubwürdigkeit keinen irreparablen Schaden zugefügt habe. Niemand wurde von mir getäuscht, aber ich weiß, daß die Welt das nun niemals glauben würde. Ich kann nur sagen, daß es mir Leid tut. Lebt wohl.”

Nun wurde unter anderem der Blog Post, der die Transaktion alter Bitcoin versprach, gelöscht. Auf Anfragen dazu gab es seitens einem Vertreter von Craig Wright keine Antworten. 


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