Die US-Energiebehörde sucht nach Blockchain-Anwendungen

US Capital building, Washington DC, USA

Die US-Energiebehörde US Department of Energy ist daran interessiert, Netzwerkinfrastrukturen auf Blockchainbasis zu implementieren.



Dies geht aus einem Forschungsdokument hervor, welches in Zusammenarbeit mit anderen US-Behörden, unter anderem auch der Atomwaffenbehörde, entstanden ist. Vorrangiges Ziel ist das Sammeln von Ideen und Vorschlägen, zur Sicherstellung eines stabilen Stromnetzwerkes, die auf der Blockchain-Technologie aufbauen.

Es handelt sich dabei um die erste Meldung der US-Energiebehörde, die die Blockchain-Technologie zum Gegenstand hat. Andere US-Behörden verfolgen bereits schon mehrere Projekte, gemeinsam mit verschiedenen Startups, zum Thema Blockchain.

Laut der US-Energiebehörde steht das Thema Cybersecurity im Mittelpunkt des Unterfangens:

„Die Vorschläge sollen neue Konzepte für Energiesysteme hervorbringen, die auf der Blockchain-Technologie basieren und damit weniger anfällig gegenüber Cyberattacken sind. Insbesondere geht es darum Echtzeitdaten von Sensoren oder „smarten“ Komponenten in eine Netzwerkinfrastruktur einzubetten, die mit dem Internet der Dinge kompatibel sind.“

Wie konkret die Absichten der US-Energiebehörde sind, entsprechende Vorschläge in die Praxis umzusetzen, ist nicht eindeutig zu bestimmen.

So heißt es unter anderem:

„Die Projektziele für eine Pilotierung umfassen Softwareentwicklung, Testreihen für Proof-of-Concept und Ansätze zur Integration Blockchainbasierender Softwarelösungen in Hardwaresysteme.“

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Stan Higgins via CoinDesk

Über Sven Wagenknecht

Sven WagenknechtSven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO und verantwortet neben der redaktionellen Planung auch den Bereich Business Development. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Bildquellen

  • US Capital building, Washington DC, USA: © anujakjaimook - Fotolia.com

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