Die UBS gibt Ratschläge für Blockchain-Investments

Die Schweizer Bank UBS hat einige Ratschläge für ihre Kunden parat, die in den Blockchain-Sektor investieren möchten.

In dem Paper heißt es unter anderem, dass in die Unternehmen investiert werden soll, die bei der Blockchain-Adaption das Feld anführen und von denen auszugehen ist, dass diese zeitnah die Blockchain in ihr Business integrieren werden. Der Bericht “Cryptocurrencies – Beneath the bubble” fokussiert sich entsprechend nicht nur auf Kryptowährungen, sondern auch auf die weiter angelegte Blockchain-Technologie.

Den enormen Kursanstieg der Kryptowährungen in den letzten Monaten bezeichnet die UBS ganz klar als eine spekulative Blase. Entsprechend wird der Investmentfokus eher auf Blockchain-Unternehmen gelegt, losgelöst von einer zugrunde liegenden Kryptowährung.

Konkret macht die UBS dabei zwei Gruppen von interessanten Unternehmen ausfindig. Zum einen Unternehmen, die die Blockchain-Technologie ermöglichen, also Software- und Hardwarehersteller sowie Plattformen und zum anderen Unternehmen aus den Sektoren Finanzen, Gesundheit, Versorger und Sharing Economy, die als eine der ersten die Blockchain-Technologie implementieren werden.

Als interessante Hardware-Unternehmen wird unter anderem auf die Hersteller von Grafikkarten bzw. Miningausrüstung aufmerksam gemacht. Schaut man sich die Umsatzzahlen von Nvidia oder Asus an, dann scheinen diese bereits vom Mining-Geschäft zu profitieren.

Bei allen Chancen dieser neuen Ökonomie macht die UBS verständlicherweise auch auf die Investmentrisiken aufmerksam. Schließlich ist davon auszugehen, dass nicht alle Unternehmen von der neuen Technologie profitieren werden, entweder weil sie selbst zum Opfer der Technologie werden oder sich nicht gegen die hohe Konkurrenz durchsetzen können.

BTC-ECHO

Über Sven Wagenknecht

Sven WagenknechtSven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO und verantwortet neben der redaktionellen Planung auch den Bereich Business Development. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann hat er Politik und Wirtschaft in Münster studiert und verschiedene berufliche Stationen, etwa in einer der führenden Unternehmensberatungen und im Bundeswirtschaftsministerium, absolviert. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Als Speaker, zuletzt etwa auf dem St. Petersburg International Economic Forum 2017, referiert er über das makroökonomische Potential der Blockchain.

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