Die Lage am Mittwoch: Initial Exchange Offerings als Erfolgsmodell

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Wieder ist eine Woche ins Land gezogen. Die Uhren drehen sich unaufhaltsam und während sich mancher bereits im Bullenmarkt wähnt, tut sich hinter den Kulissen so einiges: Die Angst vor ASICs scheint die Ethereum-Gemeinde zu einen und Token Sales erfahren mit Initial Exchange Offerings eine Reinkarnation.

Von Interesse dürfte auch der Bitmain-IPO sein, der ist nämlich nach Lage der Dinge vorerst geplatzt. Was man sonst noch so verpasst haben könnte: die Lage am Mittwoch.

Ethereum Community versammelt sich hinter ProgPoW

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Eines steht fest: ProgPoW kommt. Das hat das Ethereum-Core-Developer-Team entschieden. Da stellt man sich die Frage, inwiefern ein Projekt das Prädikat dezentral tragen kann, wenn ein einziges Organ über die Geschicke des Protokolls entscheiden kann. Doch dieser Schluss wäre zu kurz gegriffen. Denn in Wirklichkeit ist man in den Reihe der Core Developer um maximale Transparenz bemüht. Ausdruck findet diese Ambition in der Installation der sogenannten Cat Herders. Dabei handelt es sich um ein Gremium, eigens beauftragt für die Überwachung des Updates.

Eine Errungenschaft hat Cat Herders bereits zutage gefördert: Die Ethereum-Community steht hinter ProgPoW. Diese Feststellung ist über jeden Zweifel erhaben. Wer mehr darüber erfahren will, schaut hier nach.

Bitmain IPO geplatzt

Nicht ganz so rund läuft es beim ASIC-Hersteller Bitmain. Lange begleiten wir bereits den immer müder werdenden Versuch, Unternehmensanteile an der Hongkonger Wertpapierbörse (HKEx) zu emittieren. Nun ist vorerst Schluss. Denn wie wir berichteten, wird aus dem Börsengang erst einmal nichts. Die Frist für die Genehmigung des IPO ist verstrichen, ohne dass eine Zulassung seitens der HKEx ergeht.

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Der Grund: Es sei zu befürchten, dass der junge und höchst volatile Krypto-Markt selbst Branchenriesen wie Bitmain das Genick brechen könnte. Eine IPO-Zulassung sei aus diesem Grund derzeit nicht gangbar.

Wieso das Mining-Unternehmen den Kopf trotzdem nicht in den Sand steckt, erfährt man hier.

Initial Exchange Offerings (IEO) to the Moon

Einfacher haben es da Utility Token Crowd Sales. Vormals mit dem unrühmlichen Makel des ICO behaftet und beinahe vergessen, steigen Token Sales jetzt wieder wie der Phönix aus der Asche. Die Bitcoin-Börse Binance hat den Anfang gemacht.

Auf dem Binance Launchpad können sich Token-Emittenten bewerben. Bei Zusage erhalten sie sodann Zugriff auf über zehn Millionen Binance-User. Diese wiederum können den neuen Token nur mithilfe des Binance Coin (BNB) habhaft werden. Ein Spiel, bei dem vermeintlich alle gewinnen.

Entsprechend gut performt übrigens BNB.

Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Konkurrenz bereits in Stellung bringt. Den Anfang macht Huobi Prime. Der Service ging am 26. März live. Mehr Details dazu? Hier entlang.

Krypto-Assets nach wie vor stark korreliert – oder doch nicht?

Bitcoin gilt als das Zugpferd des Krypto-Markts. Steigt der BTC-Kurs, folgen die Altcoins. Doch inwieweit ist diese Binsenweisheit noch gültig? Wie Binance zeigt, stimmt die grundsätzliche Stoßrichtung zwar nach wie vor. Denominiert man die Renditen allerdings in BTC, zeichnet sich ein etwas anderes Bild: So betrachtet sinkt die Korrelation nämlich. Wie Binance zeigt, ist der Unterschied dieser beiden Betrachtungsweisen erheblich. Schließlich sind die Korrelationen im Durchschnitt von 0,67 auf 0,20 gesunken. Welche Rolle dabei Stable Coins spielen, darf man hier nachlesen.

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