Die Lage am Mittwoch: Constantinople abgesagt, Bitcoin ETF und Julian Hosp

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Die Lage am Mittwoch: Constantinople abgesagt, Bitcoin ETF und Julian Hosp

Stürmische Zeiten in der Krypto-Welt. Die Ethereum Hard Fork, ewige Kämpfe um Bitcoin ETF und der Rücktritt von Julian Hosp.

Insgesamt gibt es drei Dinge, die die Krypto-Welt – natürlich abgesehen vom Bitcoin-Kurs – derzeit dominieren: Die ewige Debatte um Bitcoin ETFs, die heutige Ethereum Hard Fork Constantinople und den Rücktritt von Dr. Julian Hosp.

Die Ethereum Hard Fork Constantinople

Für heute, den 16. Januar, erwartete die Ethereum-Community das nächste Update. Constantinople sollte die anstehende Hard Fork heißen und allerlei Neuerungen bringen. Insgesamt gibt es fünf Neuerungen, die Ethereum schneller, besser und skalierbarer machen sollten. Wie man hier ausführlicher nachlesen kann, wird dadurch nicht nur die benötigte Rechenleistung, sondern eben auch die Mining-Belohnung etwas kleiner.

Constantinople wurde aufgrund von Sicherheitslücken nun jedoch abgesagt.

Die ewige Sache mit den Bitcoin ETF

Ähnlich fraglich ist der Ausgang des aktuellen Rennens um die hoch gehandelten Bitcoin ETF. Nun hat auch das kalifornische Start-up Bitwise einen Antrag eingereicht, um ins Rennen um die börsengehandelten Fonds einzusteigen. Zwischenzeitlich hieß es auch, dass man hier bald mit einem entsprechenden Produkt aus Japan rechnen könnte. Die japanische Regulierungsbehörde FSA dementierte diese Gerüchte jedoch zwischenzeitlich. Ob und wie oft die SEC entsprechende Entscheidungen noch vor sich her schieben wird, bleibt noch ungewiss. Starke Kurseruptionen bleiben abzuwarten.

Julian Hosp tritt zurück – Gerüchte dementiert

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Julian Hosp ist als Vorsitzender bei TenX zurückgetreten. Da kam es unverzüglich zu Gerüchten: Vor seinem Rücktritt, so hieß es, soll er 2,2 Millionen PAY-Token veräußert haben – so zumindest das Gerücht. Via Medium teilte JUlian Hosp dann jedoch mit, dass die Gerüchte jeglicher Grundlage entbehrten und dass er lediglich Token veräußert hatte, um sich vor Jahresende steuerrechtlich auf die sichere Seite zu stellen:

„Genau wie im letzten Jahr habe ich am Ende des Jahres einige meiner Token verkauft, um einen Teil meiner Einkommensteuer auszugleichen; im diesjährigen Fall nach dem Snapshot. Ich habe Token als Teil meines Gehalts erhalten und muss, basierend auf dem Wert zum Zeitpunkt des Erhalts, Steuern darauf zahlen  –  genau wie jeder andere Steuerzahler auch. Nichts von all dem ist auf Insiderinformationen zurückzuführen. In der Vergangenheit wurde ein steuerlicher Verkauf oft besprochen. Die tatsächlichen Beträge sind deutlich niedriger, als jene, die in der Presse und auf Social Media spekuliert werden. Also bitte hört mit den Lügen über mich auf, dass ich alle meine Token aufgrund von Insiderinformationen gedumpt habe.“

erklärte Julian Hosp via Medium.

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