Die Krypto-Börse Poloniex führt neue Anforderungen ein

Eine der am längsten laufenden „Cryptocurrency-Only“-Börsen Poloniex leitet derzeit Schritte ein, um seine Kundenregistrierungsprozesse mit denen der breiteren Industrien in Einklang zu bringen.



Am 27. Dezember gab der in den USA basierte Börsen-Service Poloniex bekannt, dass demnächst alle alten Konten deaktiviert werden, es sei denn, diese Benutzer führen denselben Verifizierungsprozess durch wie die neueren Benutzer der Konten. Diese müssen sich einer sogenannten “Know-Your-Customer”-Due-Diligence-Prüfung (KYC) unterziehen. Eine genaue Frist für die Überprüfung der Identität wird innerhalb des ersten Quartals 2018 liegen, so die Aussagen der Börse.

„Vor Kurzem haben wir ein umfangreiches Upgrade für unsere Kundenidentifizierungs- und Verifizierungssysteme abgeschlossen. Aus diesem Grund müssen wir in Kürze veraltete Accounts über die neueste Version unseres Verifizierungsportals bestätigen lassen.“

Diese Anforderung könnte ein weiterer Schritt der Börse sein, die Einhaltung der regulatorischen Vorschriften zu erfüllen und auf diese Weise besser sicherzustellen, dass ihre Dienste nicht für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche genutzt werden. Diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Frist zu erfüllen, werden nicht mehr auf ihre Konten zugreifen (handeln, verleihen oder Aufträge erteilen) können.

Entsprechend wird eine Margin-Position (eine achtwöchige Schonfrist) angeboten, bevor die Schließung des Kontos erfolgt. Die einzige Funktion, die für ältere Benutzer funktionsfähig bleibt, ist die Auszahlung, die einem Höchstbetrag von 2.000 US-Dollar unterliegt. Die im US-Bundesstaat Delaware ansässige Poloniex hat innerhalb der letzten 24 Stunden ein Handelsvolumen von 818 Millionen US-Dollar verzeichnet, so die Daten von CoinMarketCap. Die Börse hat bisher nicht offengelegt, wie viele Alt-Accounts von der neuen Regelung betroffen sein werden.

BTC-ECHO

Über Alina Ley

Alina LeyAlina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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