Gesetzgeber in Australien schlagen vor, Bitcoin als offizielle Währung anzuerkennen

Gesetzgeber in Australien schlagen vor, Bitcoin als offizielle Währung anzuerkennen

Berichten zu Folge setzen sich die Gesetzgeber in Australien dafür ein, dass Bitcoin als offizielle Währung anerkannt wird.

Laut dem einheimischen Sydney Morning Herald forderten zwei Senatoren in einem breiteren Aufruf die Regierung dazu auf, die Blockchain-Technologie und ihre Vertreter besser zu integrieren.

Führend bei dem Vorhaben sind Liberal Senator Jane Hume und Labor Senator Sam Dastyari. Sie argumentieren, dass Australien sich proaktiv für Kryptowährungen und Blockchain-Technologien einsetzen sollte. Als Teil dieser Bemühungen und um das Vorhaben voranzutreiben, haben Hume und Dastyari eine Gruppe gebildet, die parlamentarische Freunde von Blockchain (Parliamentary Friends of Blockchain) genannt wird. Unter den Vorschlägen ist ein Aufruf an die australische Zentralbank eine eigene Kryptowährung einzuführen.

„Das wird ein revolutionärer Sprung für die Reserve Bank und für die australischen Finanzinstitute sein. Was wir hier im Parlament tun wollen, ist, das politische Umfeld zu schaffen, um diesen Schritt zu ermöglichen“, sagt Dastyari.

Er betont, dass Australien riskiert abgehängt zu werden, wenn es nicht an der Entwicklung seiner eigenen offiziellen Kryptowährung und der Verwendung der Blockchain arbeitet. Bereits in diesem Jahr hat die Reserve Bank of Australia eine interne Arbeitsgruppe gegründet, die sich auf die Blockchain-Technologie konzentriert.

Allerdings sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht alle Mitglieder des australischen Parlaments für das Vorhaben den Einsatz von Kryptowährung zu erweitern. Bill Shorten, der die australische Labour Party leitet, hat im Juni eine Rede gehalten, bei der er strengere Kontrollen bei der Verwendung von Bitcoin im Land gefordert hat.

BTC-ECHO

Über Alina Ley

Alina LeyAlina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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