Die Finanzaufsicht von Malaysia warnt Investoren vor ICO-Risiken

Die Malaysische Securities Commission, die Körperschaft des öffentlichen Rechts, die für die Überwachung und Finanzaufsicht verantwortlich ist, hat in einer Erklärung eine Warnung an Investoren bezüglich der Risiken von Initial Coin Offerings (ICOs) herausgegeben.

Laut einer Aussage, die in den letzten Tagen veröffentlicht wurde, könnten unregulierte ICO-Systeme möglicherweise Investoren einem Betrug aussetzen. Zudem könnten sie in Geldwäsche oder die Finanzierung von Terrorismus involviert sein. Darüber hinaus könnten die Betreiber von Token-Sales außerhalb des Landes angesiedelt sein, was bedeute, dass der Aufschwung von Investitionen ausländischen Gesetzen oder Vorschriften unterliegt.

Andere Warnungen

Investoren sollten vorsichtig sein und „die Risiken sorgfältig abwägen, bevor sie mit ihren Geldern an einem ICO teilnehmen“, heißt es zusammenfassend. Dieses Statement folgt einer Welle von Ländern, die ähnliche Warnungen gegen Token-Sales ausgesprochen haben. Dazu gehören unter anderem Russland und China, wo sie vor Kurzem sogar verboten wurden. In den USA und einigen anderen Ländern haben sich die Behörden wie die SEC auch in einigen Fällen dazu veranlasst gesehen, ICO-Token als Wertpapiere zu klassifizieren. Solche Bewegungen drohen, die ansteigende Popularität einer solchen Finanzierungsmethode zu dämpfen, die sogar von institutionellen Investoren Beachtung gefunden hat.

Berichten zufolge haben sich ICOs im zweiten Quartal zum weltweit wichtigsten Crowdfunding-Tool im Blockchain-Bereich entwickelt und übertreffen damit sogar VC-Investitionen sowie Kickstarter und andere Finanzierungsplattformen. Laut Untersuchungen hat die Venture-Capital-Finanzierung eine Gesamtmenge von 235 Millionen US-Dollar im ersten Quartal erreicht, während ICOs mit 797 Millionen US-Dollar mehr als dreimal so viel einnehmen konnten.

BTC-ECHO

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