Deutsche Bundesbank: Verbraucher werden die Blockchain nicht für Zahlungen verwenden

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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Quelle: Deutsche Bundesbank via Shutterstock

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Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte einen neuen Forschungsbericht, der sich auf Distributed-Ledger-Technologien (DLT) fokussiert und eine mögliche Verwendung für Zahlungen, Wertpapierabwicklung und weitere Bereiche beinhaltet.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 01:07 Uhr von Andre Winterberg

ong>Technologien (DLT) fokussiert und eine mögliche Verwendung für Zahlungen, Wertpapierabwicklung und weitere Bereiche beinhaltet.

Das Forscherteam der Deutschen Bundesbank schreibt in dem Paper, dass die Technologie eine Reihe von Vorteilen durch die verteilte Speicherung von Daten bietet, weißt aber gleichzeitig auch auf die praktischen Herausforderungen jeder Anwendung hin.

In dem Paper stellt die Zentralbank die Hypothese auf, dass es kaum eine Verwendung der Technologie für den Zahlungsverkehr zwischen Endkunden geben wird.

 “Abhängig von der Ausprägung des Konsensmechanismus und der gewählten Datenbankstruktur dürfte die Zahlungsabwicklung bei DLT sogar eher verlangsamt und verteuert werden. Eine breite Anwendung der DLT im europäischen Individual- und Massenzahlungsverkehr ist unter heutigen technischen Gesichtspunkten eher unwahrscheinlich.”

Chancen

Sie sehen jedoch eine Chance für die Technologie, in Fällen wo die Nutzer ihre Transaktionen über mehrere Instanzen senden müssen.

“Das Korrespondenzbankgeschäft ist weniger standardisiert als zentrale Zahlungssysteme und erfordert häufig umfangreiche Abstimmungsprozesse zwischen den Beteiligten. Die Abwicklung dauert lange (i.d.R. mehrere Tage) und verursacht relativ hohe Transaktionskosten. Die DLT und der Einsatz von Smart Contracts könnten einige Prozessschritte im Korrespondenzbankgeschäft vereinfachen oder sogar entbehrlich machen und Endnutzern eine schnellere und günstigere Abwicklung ermöglichen.”


Die Zentralbank schlägt eine vorsichtigere Herangehensweise bei Anwendungen im Bereich der Wertpapierabwicklung vor. Dies ist angesichts der Tatsache, dass die Bundesbank zuvor eine blockchain-basierte Wertpapierhandelsstudie mit dem Börsenbetreiber Deutsche Börse durchgeführt hatte, anzumerken.

Es ist “noch unklar”, ob DLT mit den heutigen Technologien in Sachen Sicherheit, Effizienz, Kosten und Geschwindigkeit konkurrieren kann.


BTC-ECHO

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