Bundesministerium untersucht organisiertes Verbrechen mit Bitcoin

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: © Giro Bammel, Fotolia

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Die Regierungen von Österreich und Deutschland finanzieren Untersuchungen mit dem Schwerpunkt digitaler Währungen im Bereich des organisierten Verbrechens.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Danny de Boer

Die Initiative heißt “BitCrime” und wird durch eine Anzahl verschiedener Regierungsbehörden in den zwei Ländern unterstützt. “BitCrime” ist in zwei Teilprojekte aufgeteilt worden.

Das deutsche Teilprojekt wird hauptsächlich durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und besitzt ein Budget von rund 1,8 Mio. €. Das Projekt wird außerdem vom Bundeskriminalamt, der Universität Münster, und einer Reihe anderer Bundesämter zur Strafverfolgung und Finanzaufsicht unterstützt.

Das österreichische Teilprojekt, mit einem Budget von rund 635.000 €, wird hauptsächlich durch das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Austrian Institute of Technology (AIT), dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) und dem Bundesministerium für Inneres (BM.I) unterstützt.

Ein Flyer beschreibt das Projekt:

“Das Verbundprojekt setzt bei einer Bestandsaufnahme der Materie und der Bedrohungslage an, um auf Grundlage dessen innovative, der Natur virtueller Währungen angmessene und damit praktikable Ansätze zur Regulierung
virtueller Währungen zu entwickeln. Angestrebt werden im europäischen Raum umsetzbare, jedoch international übertragbare und anschlussfähige Lösungen. Die bilaterale Zusammenarbeit befördert dabei eine ganzheitliche und interdisziplinäre Herangehensweise an das wachsende Problemfeld virtueller Währungen.”

Das deutsche Teilprojekt soll, laut des Flyers, “technische und organisatorische Ansätze zur Ermöglichung effektiver kriminalpolizeilicher Ermittlungen” entwickeln, dabei soll auch die Erstellung von Testumgebungen für ebenjene neuen Ansätze helfen. In Österreich werden die Projektleiter an analytischen Methoden zur Untersuchung von digitalen Währungen, gerade im Bereich Dark Markets, arbeiten.

Dieses Projekt beginnt in einer Zeit, in der europäische Regierungen, wie auch die Europäische Union, nach Wegen suchen um existierende Rechtsvorschriften für digitale Währungen und die Blockchain Technologie auszuweiten, gleichermaßen aber an der Entwicklung neuer Rahmenwerke für diese Technologien arbeiten.

Mitglieder des EU Parlaments haben bereits über verschiedene Ansätze gesprochen, und die Europäische Kommission wägt bereits eigene Optionen ab.

Stellvertreter für das Projekt haben sich bisher nicht zu einer Stellungnahme geäußert.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Stan Higgins via coindesk

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