Deutsche Börse AG: „Roadmap 2020“ sieht Blockchain-Investments vor

Quelle: FRANKFURT, GERMANY - MARCH 29, 2014: sign deutsche Bourse AG - German stock exchange in front of stock exchange in Frankfurt, Germany. Frankfurt Stock exchange is the most important in Germany. via shutterstock

Deutsche Börse AG: „Roadmap 2020“ sieht Blockchain-Investments vor

Am 30. Mai stellte die Deutsche Börse AG bei ihrem Investor Day in London Details zu ihrer Strategie für das Jahr 2020 vor. In der Roadmap 2020 präsentierte die Deutsche Börse AG die drei Stoßrichtungen organisches Wachstum, zielgerichtete Akquisitionen und Investitionen in innovative Technologien. Damit öffnet sich das Unternehmen für die Blockchain-Technologie.

Deutsche Börse goes Blockchain – zumindest bis zum Jahr 2020. Laut der Pressemitteilung ist das Ziel dabei, „die Stellung der Deutschen Börse als führender europäischer Infrastrukturanbieter für die Finanzmärkte mit globalen Wachstumsambitionen zu festigen und weiter auszubauen.“

Dafür fokussiere man sich unter anderem auf die Verwendung der Blockchain-Technologie, um für mehr Effizienz und Gewinn zu sorgen:

„Das dritte Kernelement der „Roadmap 2020“ bilden verstärkte Investitionen in die vier Schlüsseltechnologien Blockchain, Big-Data-Analysen, Cloud sowie Robotik und Künstliche Intelligenz. Mittels Blockchain plant die Deutsche Börse neue Geschäftsfelder samt entsprechenden Gewinnen zu erschließen. Investitionen in Cloud-Technologien sowie Robotik und Künstliche Intelligenz sollen vor allem zur weiteren Effizienzsteigerung im bestehenden Geschäft dienen. Ziel der Investitionen in Big Data ist die Steigerung von Gewinn und Effizienz. Laufende Initiativen in diesen Bereichen werden weiter vorangetrieben und darüber hinaus ausgebaut. Insgesamt möchte die Deutsche Börse 270 Mio. Euro in Schlüsseltechnologien investieren.“

Verschlankung des Personals

Außerdem verspricht sich die Deutsche Börse AG bis zum Jahr 2020 weitläufige Einsparungen. So erhofft man sich durch die Umstrukturierung in strukturellen Kosten Einsparungen von 100 Millionen Euro. Darüber hinaus wolle man dadurch auch im Bereich Personal sparen. So plant die Deutsche Börse, bis zum Jahr 2020 eine „Verschlankung“. Demnach will man insgesamt 350 Arbeitsplätze, darunter 50 Führungskräfte einsparen.

Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG, gibt sich dementsprechend zuversichtlich:

„Mit der „Roadmap 2020“ ist die Deutsche Börse für die Zukunft und Wachstum bestens gerüstet. Wir konzentrieren uns noch konsequenter auf die Skalierung unseres Geschäftsmodells und die Verbesserung unserer operativen Prozesse. Wir werden damit insgesamt schneller und effizienter. Das neue Vorstandsteam will die Stärke der Deutschen Börse als führender Finanzmarktinfrastrukturanbieter mit globalen Ambitionen ausbauen. Bis Ende 2020 wollen wir nicht nur ein effizienteres Unternehmen sein, sondern auch ein größeres mit mehr Mitarbeitern als heute.“

BTC-ECHO

Anzeige

Ähnliche Artikel

R3-Konsortium: Startschuss für Blockchain-Plattform Corda Network   
R3-Konsortium: Startschuss für Blockchain-Plattform Corda Network  
Unternehmen

Der Startschuss für die Blockchain-Plattform Corda Network ist gefallen. Künftig soll das Krypto-Ökosystem allen Mitgliedern für Entwicklung und Datenaustausch zur Verfügung stehen und sie miteinander vernetzen.

Binance.je: Europäischer Ableger legt holprigen Start hin
Binance.je: Europäischer Ableger legt holprigen Start hin
Invest

Die europäische Binance-Tochter binance.je gab in der Nacht zum 16.

OpenSC: Mehr Transparenz im Konsum? WWF und BCG machens möglich
OpenSC: Mehr Transparenz im Konsum? WWF und BCG machens möglich
Blockchain

In Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group lanciert WWF-Australia eine Blockchain-Implementierung für mehr Transparenz in der Lebensmittelbranche.

Newsletter

Die besten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    Von wegen Kostenexplosion: Sinken die Bitcoin-Produktionskosten 2030 auf unter vier US-Dollar?
    Von wegen Kostenexplosion: Sinken die Bitcoin-Produktionskosten 2030 auf unter vier US-Dollar?
    Bitcoin

    Einen Bitcoin zu produzieren kostet viele tausend US-Dollar. Laut einer neuen Studie zum Stromverbrauch des gesamten Bitcoin-Netzwerkes könnte sich das jedoch bald ändern: Der Preis für die Bitcoin-Erzeugung könne demnach bis 2030 auf unglaublich klingende 3,93 US-Dollar pro BTC absinken.

    War der Ethereum-Bug monatelang bekannt? Das Meinungs-ECHO KW3
    War der Ethereum-Bug monatelang bekannt? Das Meinungs-ECHO KW3
    Kolumne

    Wie offensichtlich war die Reentrancy-Verwundbarkeit der abgeblasenen Constantinople Hard Fork?

    Krypto- und traditionelle Märkte KW3 – Bitcoin kaum zum Markt korreliert
    Krypto- und traditionelle Märkte KW3 – Bitcoin kaum zum Markt korreliert
    Märkte

    Die Antikorrelation zu allen anderen betrachteten Assets ist wieder zurückgegangen.

    Das Musterportfolio Konservativ KW3: Seitwärts geht die Reise
    Das Musterportfolio Konservativ KW3: Seitwärts geht die Reise
    Invest

    Die Kryptowährungen innerhalb der Top 10 bewegten sich in dieser Woche in erster Linie seitwärts.

    Angesagt

    Die Top Bitcoin- und Blockchain-News der Woche
    Bitcoin

    Es ist wieder soweit: Es ist Sonntag. Je nach geographischer Lage ist es sonnig, bewölkt oder regnerisch – ähnlich wie beim Bitcoin-Kurs kann man das nie mit hundertprozentiger Genauigkeit sagen.

    R3-Konsortium: Startschuss für Blockchain-Plattform Corda Network  
    Unternehmen

    Der Startschuss für die Blockchain-Plattform Corda Network ist gefallen. Künftig soll das Krypto-Ökosystem allen Mitgliedern für Entwicklung und Datenaustausch zur Verfügung stehen und sie miteinander vernetzen.

    5 Gründe für einen Bitcoin ETF
    Invest

    Die Bestrebungen, einen Bitcoin ETF aufzusetzen, verliefen bisher im Sande.

    Regulierungs-ECHO KW3: Krypto und Blockchain in Zeiten des Brexit
    Kolumne

    Einmal rund um den Globus, einmal quer durch alle Themen: Im Regulierungs-ECHO reflektieren wir diese Woche den Brexit, das rigorose Vorgehen der dänischen Steuerbehörde SKAT gegen Krypto-Investoren, den Status quo in Südafrika und in Venezuela tut sich auch mal wieder etwas.