Der Journalismus ist tot, es lebe der Journalismus: SatoshiPay und BTC-ECHO gehen neue Wege

Quelle: Shutterstock

Der Journalismus ist tot, es lebe der Journalismus: SatoshiPay und BTC-ECHO gehen neue Wege

Bezahlschranken bzw. so genannte PayWalls sind inzwischen von kaum einer Medienplattform wegzudenken. Anstatt für einen einzelnen Artikel zu bezahlen, muss allerdings in der Regel direkt ein ganzes Monatsabo abgeschlossen werden. Ein Umstand, der bei den wenigsten Lesern gut ankommt. Warum damit jetzt Schluss ist, warum Kryptowährungen die Lösung sind und wie BTC-ECHO gemeinsam mit SatoshiPay den Wandel in der Verlagsbranche aktiv mitgestaltet.

Wer regelmäßig auf den Online-Portalen der großen Medienhäuser wie Welt, Frankfurter Allgemeine oder Spiegel unterwegs ist, wird ein Ärgernis festgestellt haben: Immer weniger Artikel bzw. Medieninhalte sind kostenfrei abrufbar. Verständlicherweise sind nur wenige Leser dazu bereit, für einen konkreten Artikel direkt ein ganzes Monatsabo bei einem einzelnen Medium abzuschließen. Doch wie schafft man es nun, dass sowohl Verlage von ihren Inhalten leben und gleichzeitig Leser flexibel einzelne Artikel von verschiedenen Publishern abrufen können? Die Lösung lautet: Durch eine verlagsübergreifende Blockchain-Lösung, die so genannte Mikro-Transaktionen mit nur einem Klick ermöglicht.

Monatsabos funktionieren bei Netflix, nicht aber im Online-Journalismus

Mit Blick auf die Abonnentenzahlen aller großen Medienhäuser lässt sich ein trauriger Trend erkennen. Die aus dem Print-Geschäft wegbrechenden Verkaufszahlen lassen sich durch Online-Abomodelle nicht ausreichend kompensieren. Die Zahlen verraten, dass sich eine gesamte Branche auf dem absteigenden Ast befindet. Sicherlich trägt auch das Überangebot medialer Inhalte im Netz dazu bei, dass die Zahlungsbereitschaft für redaktionelle Inhalte immer weiter sinkt. Es wäre allerdings zu einfach, sich allein darauf zu berufen. Das Problem ist auch, dass die aktuellen Bezahlmodelle nicht mehr mit dem digitalen Zeitgeist und dem Online-Nutzungsverhalten im Jahre 2019 vereinbar sind.

Amazon oder Netflix sind aufgrund ihrer marktdominierenden Stellung in der Lage, erfolgreich Abomodelle abzuschließen. Unsere vielfältige Verlagslandschaft und überregionale Tagespresse ist hingegen zu fragmentiert, als dass das Gros der Leser bereit ist, sich nur für ein einzelnes Online-Medium zu entscheiden. Wenn man auf einen Inhalt im Internet stößt, dann möchte man diesen sofort „konsumieren“, ohne lästige Registrierung und Abo-Abschluss. Ganz gleich, auf welchem Online-Medium man sich gerade befindet.

Nur für das zahlen, was man wirklich liest, hört oder sieht

Das von Axel Springer geförderte Start-up SatoshiPay hat eine Lösung auf der Stellar Blockchain entwickelt, die die genannten Probleme beseitigt. Über eine Wallet im Browser können so Credits, basierend auf der Kryptowährung Stellar Lumens, genutzt werden. Dabei reicht ein einzelner Klick auf den PayWall-Button, um den Medieninhalt freizuschalten. Dazu muss man nichts herunterladen oder sich umständlich registrieren. Der zusätzliche Aufwand geht also sowohl für Publisher als auch für Nutzer bzw. Leser gen Null. Genau diese Innovation macht den Abschluss aufwendiger Monatsabomodelle mit extra Accounts obsolet. So wird es wirtschaftlich und praktikabel, auch Kleinstzahlungen für einzelne Inhalte durchzuführen.

Um diesen Service zu nutzen, muss man im Vorhinein keine Kryptowährungen besitzen. Auch via PayPal oder Kreditkarte kann jeder Nutzer seine Wallet mit Credits aufladen. Anschließend kann man überall dort mit den Lumen Credits bezahlen, wo SatoshiPay unterstützt wird.

SatoshiPay und BTC-ECHO zeigen, wie es geht

Um die neue Art des Online-Bezahlens vorzustellen, haben BTC-ECHO und SatoshiPay eine Kooperation geschlossen. Als größte deutschsprachige Medienplattform zum Themenkreis Blockchain und Kryptowährungen ist es naheliegend, dass wir auch die ersten in Deutschland sind, die die blockchain-basierte Bezahlmethode testen und der Öffentlichkeit vorstellen.

Um dies umzusetzen, haben wir 200.000 Euro in Credit Lumens von der Stellar Foundation erhalten. Die Credit Lumens im äquivalenten Gegenwert geben wir daher an interessierte Leser heraus, die als erste die Bezahlmethode der Zukunft ausprobieren möchten.

Um die Inhalte auf unserer Website abzurufen, muss also niemand selbst in die Tasche greifen, sondern kann seine geschenkten Credits nutzen, solange der Vorrat reicht. Zusätzlich veranstalten wir auf unserer Aktions-Hompage ein Gewinnspiel mit Preisen im Wert von über 4.000 Euro – das Testen lohnt sich also.

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Julian Hosp zu Mikrotransaktionen: „Die Nutzerfreundlichkeit ist der Knackpunkt“
Julian Hosp zu Mikrotransaktionen: „Die Nutzerfreundlichkeit ist der Knackpunkt“
Blockchain

Dr. Julian Hosp zählt zu den bekanntesten Köpfen in der deutschsprachigen Bitcoin- und Blockchain-Community. Mit seinen zahlreichen Vorträgen, Büchern und YouTube-Beiträgen hat er sich zum Ziel gesetzt, die Menschen „cryptofit“ zu machen. Entsprechend gehört auch er zu der Gruppe der Publisher, ergo Verlage, Medienplattformen oder Blogger, die Inhalte produzieren, um sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie Kryptowährungen und Blockchain-Lösungen das Verlagswesen zukünftig verändern können. Wir haben nach seiner Einschätzung gefragt und über die Chancen von Mikrotransaktionen gesprochen.

YCash: ZCash Fork erfolgreich verlaufen
YCash: ZCash Fork erfolgreich verlaufen
Altcoins

Der Privacy Coin ZCash hat Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekommen. Howard Loo, langjähriger ZCash-Supporter fürchtet um die Zukunft des Projekts und hat daher die Fork YCash ins Leben gerufen. Die Fork fand am heutigen Freitag, dem 10. Juli, statt.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Julian Hosp zu Mikrotransaktionen: „Die Nutzerfreundlichkeit ist der Knackpunkt“
Julian Hosp zu Mikrotransaktionen: „Die Nutzerfreundlichkeit ist der Knackpunkt“
Blockchain

Dr. Julian Hosp zählt zu den bekanntesten Köpfen in der deutschsprachigen Bitcoin- und Blockchain-Community. Mit seinen zahlreichen Vorträgen, Büchern und YouTube-Beiträgen hat er sich zum Ziel gesetzt, die Menschen „cryptofit“ zu machen. Entsprechend gehört auch er zu der Gruppe der Publisher, ergo Verlage, Medienplattformen oder Blogger, die Inhalte produzieren, um sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie Kryptowährungen und Blockchain-Lösungen das Verlagswesen zukünftig verändern können. Wir haben nach seiner Einschätzung gefragt und über die Chancen von Mikrotransaktionen gesprochen.

Facebook unter Beschuss: Verbraucherverbände appellieren an Libra Association
Facebook unter Beschuss: Verbraucherverbände appellieren an Libra Association
Unternehmen

Die Diskussionen um Libra reißen nicht ab. Facebooks geplante Kryptowährung stand diese Woche in beiden Kammern des US-Kongresses auf der Tagesordnung. Auch jenseits der Politik wollen viele das Währungsprojekt stoppen. US-Verbraucherschützer starteten nun einen weiteren Versuch. Ihre Strategie: ein offener Appell an die Mitglieder der Libra Association.

Bitcoin-ATM an jeder Ecke: Zuhause sein in 80 Ländern
Bitcoin-ATM an jeder Ecke: Zuhause sein in 80 Ländern
Bitcoin

Die Mainstream-Adaption von Bitcoin & Co. lässt sich kaum besser beobachten, als an der Verbreitung von Automaten (ATM). Die USA führen die Liste der Nationen an. Das größte Bitcoin-ATM-Netzwerk namens LibertyX hat einen Meilenstein erreicht: 1.000 Automaten, verteilt im ganzen Land. Wie Bitcoin Grenzen überwindet.

Stellar Rewards: Binance verschenkt XLM und unterstützt Staking
Stellar Rewards: Binance verschenkt XLM und unterstützt Staking
Altcoins

Binance will Stellar Lumen (XLM) im Wert von rund 745.000 Euro an seine Community verschenken. Die weltweit führende Krypto-Börse hat – selbst unbemerkt – eine beachtliche Menge an Staking Rewards von Stellar erhalten und will diese nun an Nutzer ausschütten, die den Token halten. Künftig wird Binance außerdem das Staken von XLM anbieten.

Angesagt

Konkurrenz für Tether: Stable Coin von Huobi steht vor dem Launch
Altcoins

Die Krypto-Börse Huobi hat den Launch des eigenen Stable Coins HUSD angekündigt. Das Gemeinschaftsprojekt von Huobi, Stable Universal und der Paxos Trust Company
soll am 22. Juli auf den Markt kommen. Die Partner kündigen den Token als bessere Option für Nutzer von Stable Coins an – und damit als Alternative zu Marktführer Tether.

YCash: ZCash Fork erfolgreich verlaufen
Altcoins

Der Privacy Coin ZCash hat Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekommen. Howard Loo, langjähriger ZCash-Supporter fürchtet um die Zukunft des Projekts und hat daher die Fork YCash ins Leben gerufen. Die Fork fand am heutigen Freitag, dem 10. Juli, statt.

Bitcoin & Co.: Warum Dezentralisierung nicht alles ist
Sponsored

Seit Satoshi Nakamoto Bitcoin ins Leben gerufen hat, hat sich ein gewaltiges Ökosystem gebildet. Die Nischenwährung entwickelte sich sehr schnell zum Anlagevehikel und löste eine technologische Umwälzung aus. Dabei stand vor allem ein Schlagwort im Mittelpunkt: Dezentralisierung. So gut diese im Finanzwesen auch sein mag, sollte sie dennoch nicht als Non-Plus-Ultra gelten.

MOBI: BMW, Ford & Co. präsentieren Blockchain-Lösung
Blockchain

MOB: BMW, Ford und andere Automobil-Unternehmen lancieren eine Blockchain-Lösung für Identitätsstandards bei Mobilfahrzeugen.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: