Wright, Der Fall Kleiman: US-Gericht droht mit Sanktionen gegen Craig Wright

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Der Fall Kleiman: US-Gericht droht mit Sanktionen gegen Craig Wright

Craig Wright bleibt die Offenlegung von Bitcoin-Adressen in seinem Besitz am letzten Verhandlungstermin schuldig. Es drohen gerichtliche Sanktionen.

Craig Wrights Bestrebungen, Gerichtsprozesse anzustoßen, mutet pathologisch an. Zwar tritt der selbsternannte Satoshi Nakamoto in den meisten Fällen als Kläger auf. In einem Fall sitzt Wright jedoch auf der Anklagebank. Die Rede ist von dem Prozess, den die Erben Dave Kleimans gegen Craig Wright bemühen. Darin geht es um 1,1 Millionen Bitcoin, die Wright aus dem Nachlass von Kleiman entwendet haben soll. Dafür soll dieser die Unterschrift Kleimans gefälscht haben.

Die US-Justiz ordnete unter Vorsitz von Richterin Beth Bloom dafür die Offenlegung von Bitcoin-Adressen in seinem Besitz an. Wie Rechtsanwalt Devin Freedman von Boies Schiller Flexner via Twitter mitteilt, konnte Wright dieser Anordnung während des letzten Verhandlungstages nicht entsprechen. Jetzt drohen gerichtliche Sanktionen.

Craig Wright hat sich nicht an den Beschluss des Gerichts gehalten, seine Bitcoin, die bis zum 31.12.13 in seinem Besitz waren, aufzulisten. Er bleibt unter dem Beschluss, nachzuweisen, warum [Richter] Reinhart keine Sanktionen unter R.37 erlassen sollte, und ihn anzuweisen, vor J. Bloom zu erscheinen, um zu erklären, warum er weiter glaubhaft sein sollte.

Wright unter Druck

Die neuesten Entwicklungen in der Sache dürften die Position Wrights nicht eben stärken. Vorher ordnete das Gericht die persönliche Präsenz des Australiers während des zurückliegenden Prozesstages am 18. Juni dieses Jahres an und stärkte damit die Position der Klagenden. Eine Teilnahme an den Verhandlungen per Videozuschaltung lehnte Richterin Bloom ab.


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Seit Februar 2018 verhandelt das US-Gericht in Florida den Nachlass von Dave Kleiman. Inhalt der Verhandlung ist in erster Linie der Vorwurf vonseiten Dave Kleimans Familie, dass Craig Wright, der ein früherer Geschäftspartner Kleimans ist, BTC im Gegenwert von aktuell fünf Milliarden US-Dollar entwendet haben soll.

Wright und Kleiman hatten bereits 2009 zusammen Bitcoin gemint. Im Jahr 2013 verstarb Kleiman, der aufgrund seiner frühen Mitgliedschaft in der berühmten Kryptographie-Mailingsliste ebenfalls als möglicher Satoshi gehandelt wird, an einer MRSI-Infektion.

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