Deloitte und Attest: Schulterschluss für Blockchain-Identitätsmanagement

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Das Chicagoer Start-up Attest Inc. ist auf blockchainbasiertes Identitätsmangement spezialisiert. Jetzt möchte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Deloitte auch Verwaltungsbehörden als Kunden gewinnen.

Attest Inc. wurde 2018 von Cab Morris und Jennifer O’Rourke gegründet. Die Blockchain-Plattform erlaubt es Behörden, einen kostengünstigen und bequemen Identitätsservice für ihre Bürger bereitzustellen. Dieser soll Unternehmensangaben zufolge dafür sorgen, dass Bürger die Kontrolle über sensible, personenbezogene Daten nicht aus der Hand geben müssen. Allerdings sei die Plattform, so CEO Cab Morris gegenüber Forbes „kein Ersatz, sondern eine digitale Version ihrer Sozialversicherungskarte, ihres Führerscheins und ihrer Gesundheitskarte. Aber eine, die es Ihnen erlaubt, sich bei einer Vielzahl an Dienstleistern kryptographisch zu authentifizieren […]“.

Zwei Kernprojekte

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Attest Inc. möchte das ehrgeizige Unterfangen mithilfe von zwei Produkten ermöglichen: Dem „Attest Wallet“ und „Attest Enterprise“.

Ersteres ist eine handelsübliche Krypto-Wallet, auf der Nutzer anstelle von Kryptowährungen digitale Versionen von offiziellen Dokumenten ablegen und verwalten können. Damit behalten Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten und können zusätzlich entscheiden, welche Informationen sie über sich preisgeben möchten.

Das zweite Projekt des Start-ups, „Attest Enterprise“, dient zum Identitätsnachweis. Laut Pressemitteilung können Unternehmen und Regierungen das Tool in ihre Verwaltungssysteme einbauen, damit Nutzer in der Lage sind, sich selbst zu identifizieren und Dritte mit der Verwaltung ihrer personenbezogenen Daten zu beauftragen. Dadurch will Attest auch diejenigen erreichen, die zunächst nicht an einer eigenen Kontrolle ihrer Daten interessiert sind:

„Wir versuchen, den Verbrauchern so viele Werkzeuge wie möglich zur Verfügung zu stellen, um [ihre persönlichen Daten] selbst zu verwalten. Aber wir verstehen auch, dass es bestimmte Teile der Bevölkerung gibt, die ihren Private Key nicht so einfach verwalten können.“

Klassische Synergieeffekte

Von der Partnerschaft mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erhofft sich Attest neue Vertriebsmöglichkeiten für ihre Produkte. Denn zum Kundenstamm von Deloitte gehören auch Regierungen – und genau an diese richten sich die Attest-Projekte.

Ferner weist Wendy Henry, Managerin bei Deloitte, auf die Notwendigkeit hin, Blockchain-Anwendungen für Nutzer zur Verfügung zu stellen, die gar nicht an einer alleinigen Verwaltung ihrer Daten interessiert sind:

„Während viele Unternehmen die Verwendung einer persönlichen Wallet in Erwägung ziehen, in der der Einzelne die Kontrolle über seine digitalen Identitätsnachweise hat, muss die Regierung der Gesamtheit der Bürger dienen. Einschließlich derjenigen, die möglicherweise nicht in der Lage sind, die Kontrolle über ihre Identitätsnachweise in digitaler Form zu übernehmen.“

Deloitte mausert sich mittlerweile zum Blockchain-Förderer. Bereits im September kündigte das Beratungsunternehmen an, bei der Expansion des Blockchain-Konsortiums „The Institutes RiskBlock™ Alliance“ nach Kanada mitzuwirken.

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