Deloitte: Big Four Wirtschaftsprüfer investiert erstmals in Blockchain-Startup

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Successful investment

Quelle: © Fantasista - Fotolia.com

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Der global Player aus der Prüfungs- und Beratungsbranche Deloitte hat in das Startup SETL investiert. Dies ist das erste Investment von Deloitte in ein Blockchain-Startup, bestätigte das Unternehmen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

SETL ist ein junges Startup aus London und hat sich der Verknüpfung von Technik, Finanzen und Settlements verschrieben. Das Startup ist gleichzeitig einer der neun Teilnehmer der “regulatorischen Sandbox” in UK. Diese soll neuen Unternehmen durch Unterstützungen und Konsumentenschutz dazu helfen, rechtliche Hürden einfacher zu meistern und damit die oft schwere Hürde der juristischen Aspekte von Startups zu überbrücken.

Die Investition kommt nur kurze Zeit nachdem ein weiteres Startup an einer kontaktlosen Bezahlmöglichkeit für die Metro Bank, basierend auf der Blockchain-Technologie, gearbeitet hatte. Wie aktuell berichtet wird, soll das Projekt 2017 realisiert werden.

David Myers, Head of Capital Markets bei Deloitte, kommentierte die Investition:

“Die Blockchain hat das Potential eine gesamte Branche zu verändern und wir investieren gerne in reale Anwendungen wie Identitätstechnologien, grenzübergreifende Zahlungen, Kundenmanagement, Trade Finance und viele weitere. Mit der Erschließung neuer Möglichkeiten durch die SETL-Blockchain können wir unser Klientel noch bessere und anwendungsbezogene Leistungen bieten.”


Wie SETL selbst bestätigt, folgt das Investment auf die einjährige Zusammenarbeit zwischen dem Startup und Deloitte.

“Wir arbeiten seit 12 Monaten mit dem Unternehmen zusammen und die heutige Meldung zeigt, dass Deloitte auch zukünftig Potenzial in der Nutzung unserer Plattform sieht.”, sagte CEO Peter Randall.

“Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, eine einzigartige Blockchain anzubieten, die sich an viele Finanzunternehmen richtet.”

Meinung des Autors (Max):

Das Interesse an Blockchain-Technologien aus der Beratungsbranche ist, betrachtet man die Investitionen in und Kooperationen mit Startups, stark steigend. Die Big Four veröffentlichen selbst bereits Paper zu entsprechenden Technologien, in der Umsetzung greifen sie in diesem Punkt häufig auf neue Startups zurück.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Stan Higgins via CoinDesk


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