DDoS-Attacke auf Telegram: Die Spur führt nach China

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Telegram-Symbolbild

Quelle: Shutterstock

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Hacker starteten am gestrigen Mittwoch, dem 12. Juni, einen massiven Angriff auf den Messengerdienst Telegram. In einigen Regionen fiel der Service dadurch fast gänzlich aus. Die Spuren führen nach China.

Telegram ist zum Ziel eines großangelegten Hacking-Angriffs geworden. Dies berichtet die Tagesschau mit Verweis auf Gründer und CEO Pavel Durov.

Die IP-Adressen stammen hauptsächlich aus China. Historisch gesehen fielen alle staatlichen Akteure in DDoS-Größe (200-400 Gb/s Junk), die wir erlebten, zeitlich mit Protesten in Hongkong zusammen (koordiniert auf @telegram). Dieser Fall war keine Ausnahme.

Attacke, um Proteste in Hongkong zu stören?

Angaben Durovs zufolge, bestehe ein Zusammenhang zu den andauernden Protesten in Hongkong. In den letzten Tagen demonstrierten Medienberichten zufolge mehrere Hunderttausend Menschen gegen ein umstrittenes Auslieferungsgesetz. DDoS-Attacken in dieser Größenordnung fielen in der Vergangenheit immer wieder mit Protestmärschen in Hongkong zusammen. Die IP-Adressen, von denen die Angriffe ausgingen, stammen wie in der Vergangenheit größtenteils aus China, so der CEO.

DDoS steht für Distributed Denial of Service und bezeichnet Hacking-Angriffe, die darauf abzielen, die Server der Ziele zu überlasten. Eine Gefahr für Kundendaten besteht indes nicht, heißt es vonseiten Telegrams: „Eure Daten sind sicher“, twittert das Unternehmen.

Telegram gilt als wichtiges Kommunikationsmedium der Protestteilnehmerinnen und Teilnehmer in Hongkong. Schließlich nutzt Telegram eine dezentrale Verschlüsselungstechnologie, welche eine private Organisation der Proteste ermöglicht. Auf dem chinesischen Festland ist Telegram hingegen nicht verfügbar.

Telegram lanciert Kryptowährung noch in diesem Jahr

Im Krypto-Sektor ist der verschlüsselte Messaging-Dienst ferner kein unbeschriebenes Blatt. Bereits im Mai vermeldete Telegram den erfolgreichen Abschluss eines eigenen ICO, bei dem das Unternehmen rekordverdächtige 1,7 Milliarden US-Dollar einsammeln konnte.

Wie wir kürzlich berichteten, soll das Telegram Open Network (TON) im dritten Quartal dieses Jahres an den Start gehen. Damit ist auch der öffentliche Verkauf des Telegram Token „Gram“ verbunden. In einer privaten Investitionsrunde konnte Telegram durch den Verkauf von Gram-Token insgesamt rekordverdächtige 1,7 Milliarden US-Dollar einsammeln. Als Hauptinvestor trat dabei die eigens gegründete Gesellschaft Gram Asia auf.


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