Das Regulierungs-ECHO KW51: e-krona und Petro-Zwang

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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In den USA setzt die SEC ihren Kreuzzug gegen Krypto-Scams fort, während die CFTC Ethereum unter die Lupe nimmt. Unterdessen brüten die Zentralbanken Schwedens und der Niederlande über regulatorische Antworten auf Bitcoin & Co. In Venezuela erfasst indes der staatlich verordnete Petro die Pensionskassen. Das Meinungs-ECHO der Kalenderwoche 51.

Millionenstrafe für US-Krypto-Scam. Die US-Börsen- und Wertpapieraufsicht SEC hat die Gründer der vermeintlich „ersten dezentralen Bank der Welt“, AriseBank, mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt. Der ICO für den AriseCoin spülte zu Jahresbeginn 600 Millionen US-Dollar in die Kassen der Initiatoren. Nachdem die SEC bereits im Januar die Vermögen der beiden Betreiber eingefroren hat, müssen diese nun umgerechnet 2,7 Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Darüber hinaus bleiben ihnen fortan Führungspositionen in Aktiengesellschaften verwehrt.

CFTC prüft ETH Futures

Die US-Regulierungsbehörde für Future- und Optionsmärkte CFTC prüft die Möglichkeit einer Einführung von ETH Futures. Seit dem 11. Dezember ist die Öffentlichkeit dazu eingeladen, innerhalb von 60 Tagen Kommentare zu Ethereum bei der CFTC einzureichen. Dieser „Request for Information“ markiert den Beginn der behördlichen Auseinandersetzung mit ETH, an deren Ende die Zulassung von ETH Futures stehen könnte.

Niederlande: Zentralbank fordert strengere Regulierung

Die niederländische Zentralbank plant eine strengere Regulierung von Krypto-Börsen. Damit möchte De Nederlandsche Bank Terrorfinanzierung und Geldwäsche im Krypto-Sektor eindämmen. Der alte Vorwurf an Bitcoin & Epigonen, für kriminelle Aktivitäten prädestiniert zu sein, wurde zuletzt von der südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörde abermals widerlegt.

Japan: Opposition fordert Steuererleichterungen


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Im japanischen Parlament fordern Teile der Opposition Steuererleichterungen für Krypto-Investoren. Dass derzeitige Steuersystem könnte ein Hemmschuh für die zukünftigen Entwicklungen im Krypto- und Blockchain-Bereich werden, so die Argumentation. Der derzeitige Steuersatz auf Krypto-Gewinne beträgt in Japan 55 Prozent. Stattdessen, so die Kritiker, sollte der Steuersatz sich an den 20 Prozent orientieren, die für konventionelle Anlageformen veranschlagt werden.

Schweden: Riksbank erkundet e-krona

Immer mehr Schweden kehren Bargeld den Rücken zu. Die Skandinavier haben die USA als  Spitzenreiter bei den digitalen Zahlungen pro Kopf abgelöst. Nun prüft die schwedische Zentralbank, wie man diesem Wandel zur bargeldlosen Gesellschaft begegnen kann. Dabei zieht die Riksbank auch die Einführung einer eigenen Kryptowährung in Betracht. Die „e-krona“ könnte Geschäftsbanken teilweise überflüssig machen und so beispielsweise Bank Runs vorbeugen.

Venezuela: Petro-Zwang für Pensionäre?

Der venezolanische Präsident Maduro drückt mittlerweile offenbar auch den Pensionären des Landes seinen Öl-Coin Petro aufs Auge. So sollen Pensionen – freilich ungefragt – in die staatseigene Kryptowährung konvertiert worden sein. Ein Beispiel dafür, dass Krypto nicht immer Dezentralisierung bedeutet.

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