Das Regulierungs-ECHO KW49: Balanceakt in den USA – Über das Für und Wider von Kryptowährungen

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Die Options- und Futures-Kommission der USA fragt sich: Was sind Smart Contracts? Im US-Repräsentenhaus sind zwei findige Abgeordnete indes schon weiter und wollen die USA zum Vorreiter in Sachen Kryptowährungen machen.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Derweil will Japan ICOs doch wieder erlauben, nachdem Token Sales im Land der aufgehenden Sonne mit freundlicher Unterstützung von Coincheck in Ungnade gefallen sind. Zu guter Letzt grüßt das Murmeltier ein weiteres Mal: Die SEC vertragt ihre Entscheidung zum VanECK Bitcoin ETF abermals.

CFTC: Was sind Smart Contracts?

Die Commodity Futures and Exchange Commission (CFTC) beschäftigt sich umfassend mit Smart Contracts. Dazu definiert die Behörde in einem 32-seitigen Dokument, was Smart Contracts sind. Ein längst überfälliger Schritt, wie man meinen möchte.

Nach Definition der CFTC sind dies die Kerneigenschaften von Smart Contracts:

  • Authentifizierung von Besitzansprüchen digitaler Assets
  • Identitätsmanagement
  • Zugriff auf externe Informationen und Daten, um Aktionen zu triggern
  • automatisierte Ausführungsprozesse

Die Behörde bedient sich ferner Vitalik Buterins Ein-Satz-Definition eines Smart Contracts:

„Ein Smart Contract ist ein Mechanismus, der zwei oder mehr Beteiligte betrifft, bei dem einige oder alle Beteiligten digitale Vermögenswerte einbringen und die Assets automatisch nach einer Formel auf der Grundlage bestimmter Daten, die zum Zeitpunkt der Vertragseröffnung noch nicht bekannt sind, auf diese Parteien verteilt werden.“

So viel dazu.

Japanische Börsenaufsicht FSA: Umfassende ICO-Regulierung angekündigt

Die japanische Börsenaufsicht Financial Service Agency (FSA) könnte ICOs schon bald gänzlich legalisieren. Damit hätten auch Großinvestoren die Möglichkeit, in Token Sales zu investieren. Dies geht aus einer internen Besprechung der Behörde hervor, wie Jiji berichtete.

ICOs waren in dem asiatischen Staat im Zuge des Coincheck-Hacks in Ungnade gefallen. Daraufhin verschärfte die Regierung die regulatorischen Auflagen, BTC-ECHO berichtete dazu.

Die neuen Regulierungsmaßnahmen beinhalten eine obligatorische Registrierung bei der FSA sowie die Pflicht, für jeden ICO einen neuen Token herauszugeben.

US-Gesetzentwürfe: Krypto wieder positiv besetzen

Die Gesetzentwürfe „The Virtual Currency Consumer Protection Act of 2018“ und „The U.S. Virtual Currency Market and Regulatory Competitiveness Act of 2018“ sollen die USA zum „Krypto-Vorreiter machen“, heißt es seitens der verantwortlichen Abgeordneten Darren Soto und Ted Budd.

Denn virtuelle Währungen wie Bitcoin und die Blockchain-Technologie hätten ein weitreichendes Potenzial und versprechen enormes Wirtschaftswachstum.

„Deshalb müssen wir sicherstellen, dass die Vereinigten Staaten beim Schutz der Verbraucher und des finanziellen Wohlergehens der Investoren virtueller Währungen an vorderster Front stehen und gleichzeitig ein Umfeld für Innovationen schaffen, um das Potenzial dieser technologischen Fortschritte zu maximieren“,

heißt es in dem Statement.

Ein Hauptinhalt der Gesetzentwürfe ist daher der Investorenschutz. Wann die Abgeordneten über die zwei Entwürfe abstimmen, ist nicht bekannt.

SEC vertragt Entscheidung zu VanEck Bitcoin ETF

Der VanEck Bitcoin ETF wird in der Szene heiß erwartet. Wie die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) in einer Pressemitteilung kommuniziert, müssen sich Investoren allerdings noch etwas gedulden.

„Die SEC bezeichnet den 27. Februar 2019 als das Datum, bis zu dem die Kommission entweder die vorgeschlagene Regeländerung [Listing des VanEck SolidX Bitcoin Trust] genehmigt oder ablehnt“,

heißt es dahingehend.

Damit verschiebt die SEC ihre Entscheidung zum VanEck Bitcoin ETF zum dritten Mal. Ein Bitcoin ETF wäre ein wichtiges Signal für die Investoren. Schließlich könnte eine Genehmigung dafür sorgen, dass auch Großanleger in Bitcoin investieren können.

Krypto-Influencer Nicolas Merten fasst die Bedeutung eines Bitcoin ETF folgendermaßen zusammen:

BTC-ECHO

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