CrypViser: Ein Messenger-Dienst zur richtigen Zeit

Der kryptografisch gesicherte Messenger-Dienst von CrypViser kommt rechtzeitig zur neuen Gesetzgebung in Deutschland, die es der Polizei und anderen Behörden erlaubt sich in Messenger-Dienste zu hacken.

Letzten Donnerstag hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet nachdem Messenger-Dienste wie WhatsApp und Co. von Behörden bei Kriminaluntersuchungen gehackt bzw. überwacht werden dürfen. Dies gilt natürlich nicht nur für Onlinedienste, auch SMS oder Telefonate sind in der neuen Gesetzgebung berücksichtigt. Folglich kann seit Donnerstag jeder private Chat bei Verdachtsfällen von den Behörden mitgelesen werden. Für viele ein starker Eingriff in ihre Privatsphäre.

Über Spyware in Form eines “staatliches Trojaners” kann die Kommunikation in Echtzeit überwacht werden, noch bevor eine Verschlüsselung auf dem Endgerät vorgenommen werden kann. Davon sind nicht nur Nachrichten betroffen, sondern auch alle anderen Dateitypen wie Bilder, Videos und Dokumente – kurz um: alles, worauf man Zugriff bekommen kann.

Dabei geht es nicht nur um Terrorismusbekämpfung, auch andere Strafverdächtigungen wie Steuerbetrug können durch die neue Gesetzgebung eine Überwachung mit sich führen. Die Sorge, dass immer kleinere Gründe ausreichen, um eine Überwachung staatlicherseits zu rechtfertigen, nimmt dadurch entsprechend zu.

CrypViser – Die Alternative zur sicheren Kommuniktion

Das aus Düsseldorf stammende Blockchain-Startup CrypViser nutzt die Blockchain-Technologie, um ein sicheres Kommunikationsnetzwerk aufzubauen. Das Netzwerk ist vollkommen verschlüsselt und beruht auf einem Authentifizierungsmodell bei dem sich die Nutzer gegenseitig durch Blockchain-Transaktionen identifizieren.

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Das Netzwerk kombiniert dabei kryptografische Protokolle, die bereits vom Militär genutzt und getestet werden, mit einer Blockchain-basierten Public-Key-Authentifizierung. Dadurch kann eine Kommunikationsplattform aufgebaut werden, die Identitätsdiebstahl und “Man in the Middle”-Attacken entgegenwirkt. Ein “staatlicher Trojaner” hätte so also keine Chance.

CVCoin und Crypviser ICO

Um die Kommunikationsplattform von CrypViser zu nutzen bzw. (Kommunikations-)Transaktionen zu tätigen, bedarf es der Token von CrypViser, den so genannten CVCoins. Im Rahmen des gegenwärtig stattfindenden ICOs können CVCoins erworben werden. Die eingesammelten Gelder sollen vor allem in den Ausbau des Netzwerkes investiert werden.

Das ICO wurde am 30. Mai gestartet und läuft noch bis zum 30. Juni. In dieser Zeit kann jeder mit Bitcoin, Ether oder US-Dollar CVCoins erwerben. Insgesamt werden 10 Millionen CVCoins herausgegeben. Wer bei dem ICO mitmacht, kann sich über ein kostenloses Abo und kostenlosen Zugang zum Zahlungssystem CVPay sowie noch andere Features freuen.

Wer mehr über CrypViser erfahren oder bei dem ICO mitmachen möchte, der kann die offizielle Webseite besuchen oder das Whitepaper downloaden.

BTC-ECHO


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7 thoughts on “CrypViser: Ein Messenger-Dienst zur richtigen Zeit

  1. Ich verstehe nicht wieso ein Staatstrojaner hier keine Chance hätte. Dieser wird ja – wie oben beschrieben – auf das Gerät gebracht und liest noch vor der Verschlüsselung mit. Mit der MiTM-Attacke hat das doch nichts zu tun.

    Der Text widerspricht sich irgendwie selbst.

    1. Nicht ganz ueberraschend, dass von BTC-Echo wieder nur halbdurchdachtes Blabla kommt, denn genau deinen Gedanken hatte ich auch…Was nuetzt die beste tollste Blockchain Encryption, wenn via Backdoor/Trojaner der Rechner infiziert ist, Key geloggt werden usw? Richtig, nullkomma nichts…

    1. Gibt es nicht seit letztem Jahr schon einen Messenger von Bitshares mit dem Namen Echo? Wie verträgt sich dieser Widerspruch bzw. Konkurrenz? Ich glaube die Wallet von Bitshares kann auch mehr, denn sie soll verschiedene Kryptowährungen verarbeiten können.

      Wer weiß mehr und könnte einmal genauere Infos posten?

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