Cryptojacking: Malware befällt Amazon-Geräte

Quelle: MONTREAL, CANADA - NOVEMBER 15, 2017: Amazon Fire TV Stick on LG TV. Amazon Fire TV Stick is a low cost version in a HDMI-stick format of Amazon Fire TV, Android based. via Shutterstock

Cryptojacking: Malware befällt Amazon-Geräte

Seitdem der Begriff „Cryptojacking“ im Herbst 2017 erstmals in den Medien auftauchte, haben Hacker immer wieder erfolgreich Malware auf fremde Geräte eingeschleust. Dort wurde dann ohne das Wissen der Gerätebesitzer gemint. Nun sind scheinbar auch Amazon-Geräte wie Amazon Fire TVs und Amazon Fire Sticks vom Cryptojacking betroffen.

Wie in Postings des Forums „XDA-Developers“ beschrieben, bemerkten die Betroffenen eine App mit dem aussagekräftigen Namen „Test“ auf ihren Geräten. Ein Entwickler konnte den Code dieser App entschlüsseln und einen Wurm namens „ADB.Miner“ ausfindig machen. Dieser nutzt die berüchtigte Coinhive-Malware, die verwendet wird, um Monero zu minen. Hierfür werden die Systemressourcen des Gerätes benutzt, was zu einer abnehmenden Leistung und Problemen bei der Videowiedergabe führt.

Prädestiniert für Malware

Dass Fernseher nun von Viren und Würmern befallen werden können, zeigt wieder einmal mehr, dass wir bereits in der Zukunft leben! Tatsächlich basieren Amazon Fire TVs und Fire Sticks auf dem Android-Betriebssystem. Da Hacker die Malware ursprünglich für Android-Geräte entwickelt haben, bieten sich diese Geräte also geradezu dazu an, befallen zu werden. So installiert sich die App selbst als „Test“ -App unter dem Paketnamen „com.google.time.timer“. Daraufhin verlangsamt sich die Leistung des Geräts, bis das abgespielte Video plötzlich stoppt und eine Benachrichtigung mit dem Wort „Test“ und dem grünen Android-Roboter erscheint wie zufällig auf dem Bildschirm. Passieren kann dies aber nur, wenn sich die App aus einer inoffiziellen Quelle installieren konnte. Hierfür müssen allerdings die Entwickleroptionen für den Fire TV aktiviert sein.

Ist der Wurm einmal im Gerät, lässt sich die Malware relativ leicht wieder entfernen. Hierfür muss man das Gerät in die Werkseinstellung zurücksetzen. Da dadurch die personalisierten Einstellungen verlorengehen, scheuen sich viele vor diesem Schritt und installieren stattdessen weitere Apps, die die Malware zu entfernen versprechen. Dabei kann man allerdings nicht zu 100 % sicher sein, dass der Wurm danach restlos beseitigt ist. Generell ist Vorsicht auch hier besser als Nachsicht. Also sollte man nur Apps aus vertrauenswürdigen Quellen herunterladen und die Geräte stets aktualisieren, um Sicherheitslücken zu schließen.

BTC-ECHO

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bitcoin Mining – Wie die Anreizstruktur im Netzwerk den Kurs bestimmt
Bitcoin Mining – Wie die Anreizstruktur im Netzwerk den Kurs bestimmt
Bitcoin

Der Zusammenhang von Bitcoin Mining und -Kurs wird gemeinhin unterschätzt. Welche Rolle spiel das Bitcoin Mining bei der Preisfindung? Wieso steigt in Erwartung einer anstehenden Halbierung des Block Reward der Bitcoin-Kurs historisch gesehen an? Und lohnt sich das Mining für den Einzelnen? Das sollten Anleger über das BTC Mining wissen.

Ethereum: Vitalik Buterin erwägt Erhöhung des Rewards für das Staking von Ether
Ethereum: Vitalik Buterin erwägt Erhöhung des Rewards für das Staking von Ether
Ethereum

Auch in der Ethereum-Community scheint sich wieder einiges zu bewegen. Gründer Vitalik Buterin gab kürzlich auf Github bekannt, den Staking Reward für den Einsatz des Proof-of-Stake-Algorithmus erhöhen zu wollen. Ziel ist es das Validieren von Transaktionen attraktiver zu gestalten.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    Binance launcht Bitcoin-gedeckten Token auf eigener Blockchain
    Binance launcht Bitcoin-gedeckten Token auf eigener Blockchain
    Altcoins

    Binance DEX hat den Handel für Bitcoin BEP2 (BTCB) eröffnet und ein BNB/BTCB-Handelspaar notiert. Die dezentrale Handelsplattform will demnächst weitere Token herausbringen, die zu 100 Prozent durch native Coins gedeckt sind. Die Krypto-Reserven der Token werden für jedermann auf der Blockchain einsehbar sein.

    Zcash Foundation und Parity entwickeln zcashd-Alternative Zebra
    Zcash Foundation und Parity entwickeln zcashd-Alternative Zebra
    Altcoins

    Eine Kollaboration zwischen den IT-Unternehmen Parity und Zcash Foundation arbeitet an einer Open-Source-Software namens Zebra. Der Zcash Client ist am 17. Juni releast worden und bildet eine Alternative zu zchashd. Zebra ist nämlich komplett in der Programmiersprache Rust verfasst worden. Im Gegensatz zu zchashd läuft es also nicht über elektrische Coins. Somit wird die Zcash Foundation zu einem Multi-Client-Anbieter. Dies soll nach Sicherheitslücken das Netzwerk stabilisieren.

    Bitcoin ist krisensicher: Was man zum neuen Grayscale-Bericht wissen muss
    Bitcoin ist krisensicher: Was man zum neuen Grayscale-Bericht wissen muss
    Bitcoin

    Gold ist ein Wertspeicher, Bitcoin möchte es gerne sein. Es ist kein Mythos, dass die sogenannten riskoarmen Assets, also Cash-Positionen und Gold, im Gegensatz zu volatileren Anlageklassen wie Immobilien oder Aktien in Zeiten ökonomischen Abschwungs gut performen. Wer sich gegen globale Liquiditätskrisen absichern will, der hält Gold, so der Tenor. Ob auch Bitcoin in Zeiten des ökonomischen Abschwungs seinem Narrativ als nicht-korreliertes Asset gerecht werden kann.

    „Facebook Coin“ Libra enthüllt – Der Pseudo-Bitcoin
    „Facebook Coin“ Libra enthüllt – Der Pseudo-Bitcoin
    Altcoins

    Der Schleier um die Kryptowährung aus dem Hause Facebook ist gelüftet: „Libra“ – so der Name der Kryptowährung, an der sich zahlreiche Großunternehmen beteiligen – will als globale „Währung für alle“ antreten. Dabei steht und fällt der Erfolg von Libra mit der Größe des Netzwerks – eine der wenigen Gemeinsamkeiten, die Libra mit richtigen Kryptowährungen verbindet.

    Angesagt

    Cannabis-Tracking auf der Blockchain: Bald auch in US-Drugstores?
    Blockchain

    Die Nutzung von Blockchain für das Tracking von medizinischem Cannabis weckt international Interesse. Nach Kanada erwägen nun scheinbar auch Pharmaketten in den USA, die Blockchain-Technologie dafür zu nutzen. An einem entsprechenden  Pilotprojekt der größten kanadischen Drogeriekette Shoppers Drug Mart nehmen etwa 1.300 Apotheken teil. Während Blockchain-Tracking von Pharmaprodukten seit geraumer Zeit Beachtung im Gesundheitswesen findet, ist die Anwendung der Technologie bei Cannabis neu. Laut Shopper-CEO Weisbrod könnte sie die Branche revolutionieren.

    Echtheitsgarantie dank Blockchain: Polnische Bank Alior setzt auf Ethereum
    Ethereum

    Die polnische Bank Alior will Kunden eine Echtheitsgarantie ihrer Dokumente bieten. Dabei setzt sie auf die öffentliche Ethereum Blockchain. Auf dieser will die Bank künftig Hashes, digitale Signaturen von Kundendokumenten, speichern. Mit dem Vorstoß antwortet Alior auf entsprechende Vorschriften des polnischen Gesetzes. Dieses verpflichtet Banken, Geschäftsunterlagen dauerhaft nachweislich zu sichern.

    Ripple verkündet Partnerschaft mit MoneyGram – XRP im Einsatz
    Altcoins

    Das kalifornische FinTech-Unternehmen Ripple hat eine strategische Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister MoneyGram verkündet. Demnach soll bei MoneyGram-Überweisungen künftig die xRapid-Technologie von Ripple zum Einsatz kommen – und damit auch die hauseigene Kryptowährung XRP. Medienberichten zufolge wird Ripple im Zuge der Partnerschaft bis zu 50 Millionen US-Dollar in MoneyGram investieren.

    Coincheck Hack: Stecken russische Hacker hinter dem Krypto-Verbrechen?
    Sicherheit

    Der Hack der japanischen Bitcoin-Börse Coincheck wurde bis heute nicht aufgeklärt. Bislang galten nordkoreanische Hacker als Hauptverdächtige. Neueste Erkenntnisse lassen indes Zweifel an dieser Version aufkommen. Stecken vielleicht doch russische Cyberkriminelle hinter dem Angriff?

    ×
    Credits (Lumen) im Wert von 10 EUR geschenkt!

    +

    Gewinne 1.000, 500 oder 250 EUR in Stellar!

    Die Revolution der Online-Zahlung geht in die nächste Phase!

    Sei dabei:

    Mit Anmeldung in unserem Newsletter erhältst du automatisch am 01.07.2019 100 Credits (Lumen) im Wert von 10 EUR geschenkt und hast die Chance auf tolle Gewinne. Weitere Infos folgen.

    Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise