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Coinbase verschenkt täglich einen US-Dollar an venezolanische Haushalte

Quelle: Shutterstock

Coinbase verschenkt täglich einen US-Dollar an venezolanische Haushalte

Coinbase lässt im Rahmen einer Charity-Aktion für 100 venezolanische Familien täglich Zcash springen. Dabei hat die Aktion nicht nur Applaus provoziert, sondern auch Teile der Twitter-Community.

Bei der Krypto-Börse Coinbase weihnachtet es sehr: Der größte Handelsplatz für Bitcoin & Co. der USA lässt anlässlich der anstehenden Feiertage in Venezuela eine Runde US-Dollar springen. Das inflationsgebeutelte Land steckt nach wie vor tief in der Krise – daran hat auch der dysfunktionale Staats-Coin Petro indes noch nichts zu ändern vermocht. Nun erbarmt sich Coinbase einhundert venezolanischer Familien und spendiert ihnen für die nächsten drei Monate täglich das Äquivalent zu einem US-Dollar in ZCash. Die rund 10.000 US-Dollar schwere Spende ist Teil der Charity-Aktion „The 12 Days of Coinbase“ in Anlehnung an den englischen Weihnachtsklassiker „The Twelve Days of Christmas“. Die Zcash-Spende markiert den zweiten Tag der Aktion, die am 10. Dezember begann.

Ein US-Dollar pro Tag: Große Geste oder hohle PR?

Ein US-Dollar täglich – das mag auf den ersten Blick nicht die ganz große Geste sein. Coinbase argumentiert, dass man in Venezuela davon ein bis zwei Kilogramm Fleisch oder 2 Kilogramm Getreideprodukte, Obst oder Gemüse erstehen könnte:

„Die Empfänger können Lebensmittel und Grundversorgungsmittel in einem lokalen Geschäft kaufen, das Zahlungen in Krypto akzeptiert und damit die täglichen Ausgaben subventioniert – dieses $1 USD-Äquivalent pro Tag kann 1-2 Kilo Protein oder 2 Kilo Stärkehaltiges und Gemüse kaufen. Die Empfänger kommen aus den Netzwerken venezolanischer Familien, die bereits im Programm von GiveCrypto.org mit Bonnum vertreten sind.“

Ein Twitterati belehrte die Krypto-Börse allerdings eines besseren:

„Hi! Diese Daten entsprechen nicht der Realität. 1 kg Protein (Fleisch) kostet in Venezuela durchschnittlich über 1,7 US-Dollar“

Nicht wenige Twitter-User unterstellten Coinbase zudem Knauserigkeit. Kommentare wie:

„Wie man den Armen Krümel gibt.“

Oder:

„Furchtbare Geste. Hab mit meinem Kumpel geplaudert. Wir beide alleine haben diesen Monat etwa 1.000 US-Dollar an Gebühren bezahlt. Wirklich schade, dass die Firma so gierig ist. Ihr macht so verdammt viel Geld und könntet deutlich mehr leisten.“

waNeben den Gegnern und Befürwortern der Aktion hat sich unter der Mitteilung eine dritte Fraktion formiert, die nur eines im Sinn hat.

BTC-ECHO

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