Coinbase streicht radikal Gebühren für Non-Profit-Unternehmen

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Coinbase streicht radikal Gebühren für Non-Profit-Unternehmen

"Das Internet hat es für Wohltätigkeitsorganisationen sehr viel einfacher gemacht, die geografische Reichweite zu erweitern und das ist ein ausschlaggebendes Kriterium für das Spendenvolumen. Bitcoin-Spenden zu akzeptieren ist der nächste natürliche Schritt dieser Organisationen ,denn es eliminiert einen großen Kostenfaktor: Die Transaktionsgebühren."

den entgegen” href=”https://www.btc-echo.de/wikipedia-nimmt-bitcoin-spenden-entgegen_2017073001/”>Wikipedia Bitcoin-Akzeptanz und der neuen Partnerschaft mit Coinbase, ist eine signifikante Schlagzeile ganz untergegangen. Der Bitcoin-Zahlungsabwickler Coinbase hatte bekannt gegeben, dass das Unternehmen ab sofort auf alle Gebühren bei 501(c) Non-Profit-Unternehmen verzichten werde.

Das Unternehmen erklärte in einem Bericht, warum dieser Schritt für Wohltätigkeitsorganisationen und deren Bitcoin-Akzeptanz so wichtig ist:

“Das Internet hat es für Wohltätigkeitsorganisationen sehr viel einfacher gemacht, die geografische Reichweite zu erweitern und das ist ein ausschlaggebendes Kriterium für das Spendenvolumen. Bitcoin-Spenden zu akzeptieren ist der nächste natürliche Schritt dieser Organisationen ,denn es eliminiert einen großen Kostenfaktor: Die Transaktionsgebühren.”

In der Ankündigung steht auch geschrieben, dass jeden Non-Profit-Unternehmen das Bitcoinspenden durch Coinbase abwickelt, die eingenommenen Bitcoins direkt in die gewünschte Währung umtauschen lassen kann. Die Überweisung der Spenden erfolgt täglich ohne jegliche Kosten.

Geringe Kosten steigern die Akzeptanz

Bei jeder Wohltätigkeitsorganisationen fressen die Gemeinkosten einen Teil der Spenden auf. Ds sind Gelder die den Menschen verloren gehen, die es am nötigsten brauchen. Charitynavigator.org hat herausgefunden, dass einige der Unternehmen auf diese Weise sogar knapp 3/4 der Spenden verlieren. Der Anteil der entgangenen Mittel ist für die Organisationen ein großes Thema, nicht zuletzt auch, weil es oftmals Leute generell vom Spenden abschreckt.

Neben den laufen Kosten enstehen für Wohltätigkeitsorganisationen auch durch die eingehenden Spenden Kosten. PayPal verlangt von Wohltätigkeitsorganisationen z.B. eine Transaktionsgebühr i.d.H.v. 2,2%  (die normale Transaktionsgebühr liegt bei 2,9%). Kreditkarten verursachen Standardtransaktionsgebühren von 1,5-3%. Bitcoin hingegen ermöglicht dem Spender, dass nahezu 100% der Spende bei den Bedürftigen ankommen, abgesehen von einer minimalen Gebühr die an die Miner geht.

Krypto-freundliche Spendenaktionen

Neben Wikipedia akzeptieren die meisten Non-Profit-Unternehmen noch kein Bitcoin. Dennoch haben einige größere Organisationen wie z.B. Comic Relief bereits angekündigt, in naher Zukunft auch Bitcoin zu integrieren

Mehrer kleine Non-Profit-Unternehmen wie Sean’s Outpost,  Women’s Annex Foundation und zahlreiche Open-Source-Software Organisationen akzeptieren bereits digitale Währungen wie Bitcoin, Litecoin oder Dogecoin.

Besonders engagiert zeigte sich die Dogecoin Community, die große Spenden für dringend benötigte Brunnen (charity:water) in den trockensten Regionen Kenias gesammelt hat.

 

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Dan Palmer via Coindesk

Image Source: Fotolia
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