Coinbase patentiert System für sichere Kryptozahlungen

Tanja Giese

von Tanja Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

Teilen
BTC13,709.27 $ 4.95%

Kryptobörsen machen leider immer wieder Schlagzeilen durch Hackingangriffe, deren Leidtragende die Nutzer sind. Coinbase will nun ein System entwickelt haben, das Bezahlen mit Bitcoin & Co. sicherer machen und Verbraucher schützen soll. Am 14. August hat sie ein entsprechendes Patent angemeldet, in dem sie eine sogenannte „Schlüsselzeremonie“ vorstellt. Was ist dran an diesem neuen Sicherheitssystem?

Die Kryptobörse Coinbase entwickelt in letzter Zeit fleißig immer neue Services und Angebote. Erst im Juli dieses Jahres wurde bekannt, dass Coinbase nun auch Security Token handeln und mit der Hilfe eines Gutscheinsystems Kryptozahlungen bei namhaften Händlern wie Nike und Uber ermöglichen will. Allerdings ruht sich die Kryptobörse nicht auf ihrem erweiterten Serviceangebot aus, sondern hat nun ein Patent für mehr Sicherheit beim Kryptokauf angemeldet.

Mit der Schlüsselzeremonie zu mehr Sicherheit


Coinbase erklärt in ihrer Anmeldung zum Patent, wie man ein Zahlungsportal entwickeln kann, mit dem Nutzer direkt aus ihrer Wallet mit Kryptowährungen bezahlen könnten. So sieht die Kryptobörse die Möglichkeit des Diebstahls der Private Keys als derzeit größtes Sicherheitsrisiko an. Aktuell gebe es noch keine Möglichkeit, den Nutzern die Sicherheit ihrer Private Keys zu gewährleisten, wenn sie sich von der Händlerseite abgemeldet haben und die Zahlung über ihre Wallets vornehmen.

Daher hat Coinbase ein System entwickelt, das sogenannte Key Shares erzeugt, die sich wiederum zu einem Master Key kombinieren. Dieser Vorgang bezeichnet das Krypto-Unternehmen als „Schlüsselzeremonie“. Der Master Key wird mit der Passphrase des Nutzers gesichert und kann nach der Benutzung gelöscht werden. In der Patentanmeldung heißt es dazu:

„Zu jedem Zeitpunkt nach dem Laden des Master Keys kann das System eingefroren werden. Das System kann nach dem Einfrieren mit den Keys der Schlüsselzeremonie entsperrt werden. Der Abmeldevorgang kann sowohl ausgeführt werden, wenn das System eingefroren ist, als auch, wenn das System nicht eingefroren ist. Der Zahlungsprozess kann nur ausgeführt werden, wenn das System nicht eingefroren ist.“

Das beschriebene „Einfrieren“ stellt dabei eine Sicherheitsmaßnahme dar, die die Transaktionen automatisch stoppt, wenn ein Administrator das System aussetzt. Zusätzlich beinhaltet das System einen API-Schlüssel, der aus zwei Teilen besteht. Während ein Teil dem Host-Server vorbehalten ist, wird der andere Teil in dem von Coinbase entwickelten System gespeichert. Um eine Transaktion ausführen zu können, müssen beide Schlüssel übereinstimmen, wodurch eine weitere Sicherheitsebene hinzukommt.

BTC-ECHO

Anzeige

Krypto-Arbitrage: Geringes Risiko - Hohe Rendite

Verdienen Sie ein passives Einkommen mit der verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart und dem vollautomatischen Crypto Arbitrage-Handelssystem. Profitieren Sie von einer EU-lizenzierten und regulierten Plattform, die Anlagen mit einer Rendite zwischen 10,8% und 45% pro Jahr bietet.

Mehr erfahren

Anzeige


Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

Kryptokompass #40

Der Finanzmarkt im Fegefeuer

Polkadot (DOT)

Der Brückenbauer für das Internet von Morgen

Peter Großkopf

Der Blockchain CTO oder „der Banker mit Mütze“

Bitcoin.de

Der Bitcoin-Marktplatz Made in Germany

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter