Circle CEO: “In 5-10 Jahren wird niemand mehr Bitcoin nutzen.”

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Quelle: © Oleksandrum - Fotolia.com

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Der Circle CEO ist sich sicher: In nur wenigen Jahren ist die Zeit des Bitcoin gezählt und niemand wird das Urgestein der Kryptowährungen mehr nutzen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Bitcoin ist die wohl erfolgreichste Kryptowährung im heutigen Markt. Nachdem sie 2008 unter anderem mit dem Ziel, Drittweltländern mit einer dezentralen Währung mehr finanzielle Unabhängigkeit zu schenken, erfunden wurde, ist sie heute bis hin zu Branchengrößen wie Overstock weit verbreitet.

Dennoch: Jeremy Allaire, CEO von Circle, würde sich wundern, wenn im Jahr 2022 noch jemand Bitcoin als Zahlungsmittel benutzen würde. Da sein Unternehmen sich selbst als Plattform für dezentrale Zahlungen versteht und dazu auf Bitcoins zurückgreift, ist die Wortmeldung von Allaire sehr überraschend.

Allaire erklärt sein Statement in New York

Auf dem Finance Disrupted Event in New York bekräftigte er:

“Unsere Ansicht ist, dass wir uns nach wie vor in der Frühphase der Technologie und ihrer Entwicklung befinden. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass irgendjemand von uns Bitcoin in fünf bis zehn Jahren noch nutzen wird. [Es ist wie mit Internet-Browsern:] Wie viele von uns nutzen NCSA Mosaic oder den Netscape Navigator?

Zwei Gründe werden Bitcoin zum Scheitern führen

Allaire führt den Bitcoin-Untergang auf zwei Ursachen zurück: Zum ersten mangele es an der Regulierung.  Zudem sei die Bitcoin-Nutzung inkonsistent: Während man stets positive Nachrichten aus dem chinesischen Raum höre und sich dabei über größere Akzeptanzquoten freue, offenbare der Blick in die gesamte Welt eher einen ernüchternden Eindruck: Demnach sei Bitcoin nichts, was man bewundern würde. Auf lange Sicht, so Allaire, bleiben Fiatwährungen die Lieblingsvariante der Zahler und der Bitcoin sterbe mit Ende der Kryptowährungs-Boomphase aus.

Circle CEO: Auch Zcash und Co. sind keine sinnvollen Zukunftsmodelle

Weiterhin äußerte der CEO seine Kritik an anderen Kryptowährungen, im Speziellen an Zcash. Seiner Meinung nach boten diese Kryptowährungen keine Aspekte, mit denen sich die große Masse des Mainstreams identifizieren könne. Er lenkt den use-case dieser Modelle auf Glücksspiele und Steuerhinterzieher. Der wirkliche Beitrag zur Wohlfahrt der Gesellschaft fehle jedoch.

Meinung des Autors (Max):

Man sollte sich stets darüber bewusst sein, dass Bitcoin nur eine der vielen Kryptowährungen und (Finanz-) Anwendungen der Blockchain ist. Keinesfalls ist sicher, ob diese ihre  führende Rolle langfristig behält und sich zwingend als digitales Zahlungsmittel Nr. 1 durchsetzen kann.

Kryptowährungen als Ganzes hingegen sind aufgrund aktueller politischer Entwicklungen dennoch nicht zu unterschätzen: Nicht zuletzt als Reaktion auf Negativzinsen bieten Kryptowährungen auch für hochentwickelte Staaten Vorteile für Endverbraucher, die sich durch die dezentrale Struktur und den Wegfall der Banken ergibt. Je nachdem, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt, könnte das ein Treiber für die Akzeptanz digitaler Währungen werden.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Nick Marinoff via newsbtc

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