Bitcoin-Mining-Boom: Hardware-Hersteller plant Börsengang

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Hardware für Mining von Kryptowährungen

Quelle: Shuttterstock

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Canaan Creative, einer der größten chinesischen Hersteller für Krypto-Mining-Hardware, plant einen IPO. Der chinesische Hersteller hat laut Medienberichten bereits einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Securities and Exchange Commission (SEC), eingereicht.

Es geht um 200 Millionen US-Dollar. So viel will Canaan Creative bei dem Börsengang einnehmen, von dem verschiedene Medien übereinstimmend berichten und als Quelle einen Insider angeben, der von den Plänen des Mining-Herstellers Kenntnis haben soll. Canaan soll alle dafür notwendigen Dokumente bereits bei der New Yorker Aufsichtsbehörde SEC eingereicht haben.

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Die Pläne für den Börsengang liegen bei den Verantwortlichen bereits seit Längerem in der Schublade. Bereits im März 2018 lag der Hongkonger Börse ein entsprechender Antrag vor. Diesen lehnten die Verantwortlichen allerdings seinerzeit ab. Damals war sogar die Rede von einer Milliarde US-Dollar, die das Unternehmen per IPO einzusammeln gedachte.

Der erneute Versuch des Mining-Hardware-Herstellers, an der Börse Fuß zu fassen, könnte nicht zuletzt auch mit der starken Jahresperformance des Bitcoin-Kurses zusammenhängen. Schließlich legte die Kryptowährung Nr. 1 alleine in diesem Jahr um rund 150 Prozent zu.

Bitcoin-Frühling beschert Mining-Sommer

Entsprechend hoch ist seither auch die Hash Rate im Bitcoin-Netzwerk. Diese kennt seit geraumer Zeit kein Halten mehr und so jagt ein Allzeithoch das nächste. Derzeit beträgt die akkumulierte Rechenpower im Bitcoin-Netzwerk 63,6 Millionen Terahashes pro Sekunde.

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Dies wiederum spricht dafür, dass sich auch die Umsätze der Hersteller für Mining-Hardware gut am Markt positionieren können. Schließlich muss die neue Hash Power irgendwo herkommen. Diese These deckt sich auch mit Berichten, nach denen große Mining Pools zum Teil Schlange stehen, um der neusten Generation von ASICs habhaft zu werden. Canaan selbst, so Marketing-Chef Steven Mosher, habe große Schwierigkeiten, die steigende Nachfrage bedienen zu können. Zum Teil könne es schon mal zu Lieferengpässen kommen.

Es sieht nach einer Rückkehr zu den Zuständen von 2017 aus, in denen die Nachfrage das Dreifache des Angebots betrug.

Die neueste Generation von ASICs aus dem Hause Canaan bringt es Unternehmensangaben zufolge auf 37 TH/s, bei einem Stromverbrauch von 2.361 Watt pro Stunde. Bis Oktober ist der neue AvalonMiner gänzlich vergriffen.


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