Bericht: Chinesische Börsen weisen Missstände auf

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Chinese yuan notes or bills

Quelle: © david_franklin - Fotolia.com

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Die Unternehmensabteilung der People’s Bank of China (PBOC) hat die Ergebnisse seiner Untersuchung in einem Bericht veröffentlicht. Ziel war es, die inländischen Bitcoin Plattformen einer Inspektion zu unterwerfen.

Im Bericht lässt sich nachlesen, dass Ungereimtheiten auf den großen Bitcoin Börsen gefunden wurden. Zu diesen Börsen gehören BTCC, Huobi und OKCoin. Diese Ungereimtheiten könnten, laut des Berichts, für kürzliche Preisfluktuationen verantwortlich gewesen sein.

Der Bericht ging genau auf Aktivitäten mit Margin Trading ein. Genauere Details zur anschließenden Strafverfolgung wurden allerdings nicht veröffentlicht.

Der Bericht, nach den chinesischen Nachrichten Hexun und Jiefang Daily, soll außerdem zeigen, dass die Plattformen keine bestehenden Anti-Geldwäsche-Regulierungen eingesetzt haben sollen. Gerade diese Annahme sorgte bei der PBOC bisher für das größte Bedenken.

Weiterhin warnt der Bericht Investoren vor der Investition in Bitcoin und den damit einhergehenden Risiken. Unter chinesischem Recht gilt Bitcoin als “virtuelles Gut”.

Laut einigen Aussagen der chinesischen Bitcoin Community, wurden die Funde (wie fast zu erwarten) relativiert.

Bericht bisher unspezifisch

Eric Zhao, Ingenieur der Chinese Academy of Sciences, erklärte CoinDesk beispielsweise, dass die Resultate “zu erwarten waren”. Dennoch nimmt er zur Kenntnis, dass der Bericht nicht wirklich klar beschreibt, was gefunden wurde.

Eric Mu, selbst Gründer einer chinesischen Mining Firma, äußerte sich ähnlich. Für ihn seien die Berichte “nichts neues”.

Diese News erreichen uns, nachdem vor zwei Wochen bekannt wurde, dass die PBOC Meetings mit den Börsen abhielt. Diese Meetings folgten einem rasanten Preisanstieg am Anfang des Jahres 2017.

Zur Redaktionszeit hat bisher nur BTCC eine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema auf seinem online Weibo Account veröffentlicht.

“BTCC wird aktiv mit der Zentralbank und seinen dazugehörigen Abteilungen kooperieren, um die nötigen Korrekturen auszuführen. Der Betrieb von BTCC ist zurzeit nicht beeinträchtigt”, sagte die Börse.

CEO Bobby Lee wollte die Funde weder bestätigen noch verneinen. Er erklärte CoinDesk, dass er die Ergebnisse des Berichts erwarten wird, um festzustellen, wie der Markt sich verändern muss, um am besten mit den Richtlinien der Regierung fortzufahren.

Er fügte hinzu:

“Wir sind gegenüber allen Modifikationen und Ideen offen.”

Zur Redaktionszeit konnte ein verringertes Bitcoin-Handelsvolumen von 5% festgestellt werden.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Daniel Palmer via coindesk


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