Chinesische Bitcoin Börsen rüsten sich für Übersee Handel

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Bitcoin China
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Die beiden großen in China ansässigen Bitcoin Börsen Huobi und OKCoin haben bekannt gegeben, dass sie eine Information über eine mögliche Beendigung diverser Abhebungsdienste zum 14 April erhalten haben.

Die Nachricht passt zu dem Statement vom 10. April in dem BTCTrade, BTC100 und Huobi bestätigten, dass diverse Bankkonten von Finanzpartnern geschlossen werden sollen. OKCoin wurde zuvor von einem Finanzdienstleister kontaktiert und darüber informiert, dass Einzahlungen zum 02. April eingestellt werden.


Auch wenn die beiden neuen Statements neue Informationen über die mögliche Einfrierung preisgeben, so ist die mögliche Expansion chinesischer Börsen in das Ausland, sollte die PBOC weitere Einschränkungen bekannt geben, viel maßgeblicher.

Huobi hat bereits bekannt gegeben, dass sie aktiv an Onshore Kooperationen mit diversen Finanzdienstleistern arbeiten und das sie bereits Vereinbarungen darüber getroffen haben, Ein- und Auszahlungen in RMB tätigen zu können.

Die Börse gab bekannt auch bereit zu sein, die Geschäfte außerhalb Chinas weiterzuführen:

Huobi hat bereits Übersee-Konten registriert und kann sie jederzeit in Anspruch nehmen.

Ähnlich hat auch OKCoin einen Restrukturierungsplan bekannt gegeben, in dem von einer Übersee Webseite die Rede ist. OKCoin zieht diesen Schritt in Erwägung um eine “stabilere und sichere Plattform” bieten zu können. Derzeit befindet sich die Webseite “Under Construction”.

Keine offizielle Stellungnahme

Obwohl die Börsen die Neuigkeiten zu Kenntnis genommen haben, so haben sie keine handfesten Beweise für eine mögliche Änderung der PBOC Richtlinie.

Huobi:

Kein Bank Zweigniederlassung hat ein offizielles Dokument über die mögliche Beendigung von Geschäftsbeziehungen mit Bitcoin Börsen erhalten.

In dem Statement wurde außerdem erklärt warum es keine klare und einheitliche Aussage von Seiten der chinesischen Bitcoin Börsen gab:

Die Interpretationen und Ausführungen der Richtlinie sind von Bank zu Bank unterschiedlich und die derzeitige Situation wird von vielen Behörden zu vorsichtig behandelt. Es kann also sein, dass der Fall der möglichen Sperrung der Konten gar nicht eintrifft.

Mehr Details

OKCoin hat um 6:00GTM bestätigt, dass die Börse eine mündliche Notiz über die mögliche Sperrung der Konten erhalten habe.

Huobi hat kurz darauf um 09:00 GTM bekannt gegeben, dass die China Merchants Bank alle Abhebungen zum 14. April beenden wird.

Abhebungen der Nutzer werden nicht betroffen sein und Huobi wird umgehend weitere Neuigkeiten bekannt geben.

OKCoin sagte Abhebungen seien nicht betroffen und andere Konten seien immer noch aktiv. Zusätzlich hat die Plattform einen Plan vorgelegt, wie die Geschäfte mit Recharge-Codes oder Voucher weiterlaufen können.

Die Börse zeigte sich weiterhin optimistisch:

Wir glauben fest daran, dass der Bitcoin durch neue Richtlinien nicht zerstört werden kann. Es ist jedoch eine Bewährungsprobe für alle Bitcoinbörsen.

Huobi warnt die PBOC

Huobi hat die ganze Angelegenheit sachlich betrachtet und vermutet, dass die PBOC die Einschränkungen aus Angst vor Geldwäsche und möglichen Gefahren für das inländische Finanzsystem ausweitet.

Das Statement weist die PBOC darauf hin, dass die Börsen das kleinste zu regulierende Problem seien und das sie die Börsen besser nicht zwingt die Geschäfte in andere Länder zu verlegen.

Ein Auszug:

Wenn Handelsplattformen, die alle Regeln befolgen, dazu gezwungen werden den Dienst einzustellen, wird der Bitcoin Handel offline weitergeführt was jegliche Überwachung unmöglich macht. Das würde eine mögliche Regulierung noch viel schwieriger gestalten.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Pete Rizzo via Coindesk.com
Image Source: Fotolia.de

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