China startet Forschungsinstitut zur Untersuchung von Bitcoin & Blockchain

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © sezer66 - Fotolia.com

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Die chinesische Zentralbank, Peoples Bank of China (PBoC), startete pünktlich zum chinesischen Neujahr am 29. Januar ein Forschungsinstitut für digitale Währungen und Blockchain-Technologie.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

In einem Interview mit dem China Securities Journal aus der vergangenen Woche, offenbarte der Technologie-Direktor der PBoC, Li Wei, bereits Pläne zur aktiven Untersuchung der Blockchain-Technologie.

Insbesondere kostengünstige und sichere Peer-to-Peer Echtzeittransaktionen seien für die Bank von großer Bedeutung. Hier soll Wei zufolge auch der Fokus der Untersuchungen liegen.

Um die Blockchain-Technologie in unter realen Bedingungen testen zu können, will die PBoC ein Forschungsinstitut formen welches sich sowohl auf die Bockchain Technologie als auch auf Bitcoin als digitale Währung konzentriert. Nur so könne man Wei zufolge das gesamte Spektrum der Technologie und die möglichen Einsatzgebiete der im chinesischen Finanzsystem offen darlegen.


Wei sagte:

„In Sachen Blockchain-Technologie sollten die Finanzinstitutionen ihr Erkenntnisse und technischen Forschungsergebnisse über Echtzeittransaktionen, Ressourcennutzungen und dem Schutz von sensiblen Daten zusammenlegen. Nur so können die Innovationen ausreichend gefördert werden.“

Im Fokus: Das Risiko

Wei sieht noch große Risiken in der Integration der Blockchain-Technologie als Kerninfrastruktur. Ihm zufolge ist die Technologie noch zu unreif.

Peter Smith, CEO der wohl bekanntesten Bitcoin-Wallet-Plattform Blockchain tätigte im Dezember 2016 eine ähnliche Aussage wie Wei. Er sagte damals, die Technologie stecke noch in den Kinderschuhen. Er glaubt die Blockchain hat das Potential den Finanzsektor auf den Kopf zu stellen, dies aber nur wenn die Technologie eine Phase von Misserfolgen und nicht immer erfolgreichen Projekten und Plattformen durchläuft.

„Die Blockchain-Industrie bewegt sich in einen Trog der Desillusionierung, begleitet von sinkenden Interesse durch Misserfolge und ausbleibenden Projekten,“ so Smith. „Während dieser Phase wird es viele Verlierer geben und viele Unternehmen werden den Markt verlassen. Diejenigen die diese Phase überleben werden erfolgreich sein, Investments erhalten und auf einem Weg zur Massenakzeptanz in Richtung Zukunft schreiten.“

BTC-ECHO

Englische Originalfassung


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