China möchte die Blockchain zukünftig für sein Steuersystem nutzen

China möchte die Blockchain zukünftig für sein Steuersystem nutzen

Die chinesische Regierung plant Berichten zu Folge, die Blockchain-Technologie für ihr Steuersystem einzusetzen. 

Die Ankündigung erfolgte durch das Miaocai-Netzwerk, ein staatlich, elektronisches Steuer- und Rechnungsstellungsunternehmen. Das Netzwerk gab an, dass es eine Zusammenarbeit mit der „Government Affairs Chain“ – GACHAIN plant. Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung eines blockchain-basierten Systems zur „sozialen Besteuerung“ und elektronischen Rechnungserstellung.

„Die chinesische Regierung wird zukünftig die Blockchain-Technologie für soziale Steuern und die Erstellung von elektronischen Rechnungen nutzen.“

Die Vorteile für die Regierung sind eindeutig. Berichte deuten darauf hin, dass das bestehende Steuersystem Chinas fast zweieinhalb Billionen Dollar an Einnahmen bringt. Beamte glauben, dass es sich dabei um weit verbreitete Steuerhinterziehung handelt. Darüber hinaus existieren Wirtschaftszweige, die bisher noch nicht vom Steuersystem erfasst werden. Zur Lösung dieses Problems kann der Einsatz der Blockchain-Technologie beitragen. Mit Hilfe der Technologie können Steuereinnahmen besser organisiert und verwaltet werden. Einnahmen können gleichzeitig erhöht werden.

GACHAIN und das Steuersystem

GACHAIN wird vom Blockchain-Tech-Unternehmen Shenzhen ChainHold Technology Investment CO. Ltd., weiterentwickelt. Die Einführung des neuen Systems ist für Oktober 2017 geplant. Im Gegensatz zu bisherigen Blockchain-Systemen, ist GACHAIN so ausgerichtet, dass die Kommandos und die Kontrolle über das gesamte System in den Händen der Regierung verbleiben.

Die chinesische Regierung hat ihre Bemühungen, die Blockchain-Technologie im gesamten öffentlichen und privaten Sektor zu integrieren, in den letzten Monaten beschleunigt.

BTC-ECHO

Über Alina Ley

Alina LeyAlina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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