China: Bank of Communication gibt Wertpapiere via Blockchain heraus

Max Kuhlmann

von Max Kuhlmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Kuhlmann

Max Kuhlmann ist ein Universalist: Als Politikwissenschaftler, Kinderbuchautor, Qi-Gong-Lehrer, Werbesprecher und Erzieher hat er Einblick in viele Welten. Das verbindende Element all dieser Welten ist das Geldsystem, weshalb es aus seiner Sicht so wichtig ist, sich für ein gerechtes Geldwesen einzusetzen. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich daher mit diesem Thema, wobei sein derzeitiger Fokus auf den Digitalwährungen rund um Bitcoin liegt.

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Eine der größten Banken Chinas, die Bank of Communication (BoCom), gab Ende September immobiliengedeckte Wertpapiere im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar über ein firmeneigenes Blockchain-Netzwerk aus. Die Großbank unterstrich damit ein weiteres Mal den praktischen Nutzen der Blockchain-Technologie. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass eine Distributed-Ledger-Technologie zur Ausgabe derartiger Wertpapiere genutzt wird.

RMBS (Residential Mortage Backed Securities) sind hypothekenbesicherte Wertpapiere, die aufgrund ihrer langfristigen Renditeaussichten häufig von Großbanken bezogen werden. Dass dies jedoch über die Blockchain geschieht, ist ein Novum. Die Bank of Communication nutzte die selbst entwickelte Jucai-Chain-Blockchain. Sie verfolge den Zweck, „mehr Transparenz und Sicherheit in Wertpapierverträgen zu ermöglichen“. Die Bank präsentierte die Blockchain erstmals im Juni 2018 und begann einen Monat später damit, die Daten einzuspeisen.


Im August kommentierte die Bank den Start der Blockchain wie folgt:

„Die teilnehmenden Parteien erhalten die Möglichkeit, alle relevanten Informationen jederzeit in Echtzeit nachzuverfolgen. Auf diese Weise können sie sich selbst von der Echtheit der zugrundeliegenden Assets überzeugen.“

Blockchain für Wertpapiere – eine Win-Win-Situation

In der Tat scheint das Angebot viele Vorteile mit sich zu bringen: Alle Vertragsparteien können Geschäftsvorgänge über die Blockchain völlig individuell und in Echtzeit vollziehen. Sie haben außerdem jederzeit Einblick in aktuelle Entwicklungen und sind dabei nicht auf Drittparteien angewiesen. Auch Wirtschaftsprüfer und Steuerberater erhalten leichter Zugriff auf die Daten – ob dies aus Sicht von Datenschützern jedoch einen Fortschritt darstellt, darf man bezweifeln.

Blockchain in der Bankenwelt: Ein klarer Trend

Die Bank of Communication setzt somit den Trend fort, immer mehr Blockchain-Anwendungen im Bankensektor zu implementieren. So habe etwa bereits im August die Weltbank die Commonwealth Bank of Australia mit der Schaffung eines Bonds auf Blockchain-Basis beauftragt. Nicht nur Privatbanken öffnen sich Kryptowährungen – auch Zentralbanken wie etwa die Bank of Thailand gehen mit diesem Trend, indem sie anfangen, eigene Kryptowährungen zu entwickeln. Insofern entsteht eine teilweise paradoxe Situation: Bitcoin und die Blockchain sind angetreten, um eine Alternative zu den Banken zu schaffen. Nun gehören ausgerechnet diese zu den großen Förderern der Blockchain.

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