Chainalysis: Barclays Deal eröffnet Bitcoin-Unternehmen Zugang zu Bankdienstleistungen

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Barclays Bitcoin

Quelle: © iamcsongor, Fotolia

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Es ist ein offenen Geheimnis, dass viele Bitcoin-Unternehmen große Probleme haben einen Zugang zu Bankdienstleistungen zu erhalten. Die Problematik betrifft Bitcoin-Startups auf der ganzen Welt sowohl in den USA, Indien, Europa oder Argentinien und sie hat bereits viele Unternehmen in die Knie gezwungen, aber auch zu vielen innovativen Ideen geführt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Eine neue Partnerschaft zwischen dem Compliance Startup Chainalysis und dem englischen Bankgiganten Barclays, könnte jetzt der Schlüssel zur Lösung dieses Grundsatzproblems sein. Gestern kündigte Barclays während einer Veranstaltung für FinTech Unternehmen an, dass die Partnerschaft ein erster Schritt sei, das Team was für die Überwachung von Finanzkriminalität und Transaktionen zuständig ist, mit den nötigen Skills für die Aufnahme von Bitcoin-Clienten auszustatten.

In einem Interview sagte der Chainalysis Mitgründer Jonathan Levin, dass der Deal einer Großbank mit Clearingfähigkeiten wie der Barclays, zum ersten Mal in der Geschichte die Möglichkeit gibt ihre Dienstleistungen auch für Bitcoin- und Blockchain Unternehmen öffentlich zur Verfügung zu stellen.


Levin:

“Barclays hat wie die meisten Banken Englands kein Regelwerk für den Umgang mit Bitcoin-Unternehmen. Wir arbeiten eng mit der Compliance-Abteilung der Bank zusammen, um so alle Barrieren für eine Zusammenarbeit mit den Unternehmen aus der Branche aus dem Weg zu räumen.

Levin wies darauf hin, dass die Barclays zwar auch zukünftig keine Bitcoin Guthaben direkt akzeptieren wird, dafür aber die Partnerschaft nutzen will um eine Bitcoin-freundliche Umgebung zu schaffen und entsprechende Bankdienstleistungen anzubieten. Zudem soll die Partnerschaft die Fähigkeiten des Tech-Teams stärken.

“Es ist offensichtlich, dass die Abteilung für Wirtschaftskriminalität in den letzten Jahren nur wenig Innovation gesehen hat. Durch die Einrichtung einer Compliance Abteilung, die auch mit den neusten Trends aus der Technologiebranche zurecht kommt, verschaffen wir uns einen klaren Wttbewerbsvorteil.”

Mit dem Deal erhält Chainalysis zudem für einen 6%igen Unternehmensanteil eine unbekannte Summe von dem Startup Beschleuniger TechStars. Das Unternehmen kündigte bereits an, den Firmensitz nach New York verlegen zu wollen.

Chainalysis wurde von ehemaligen Kraken Mitgründern und dem Bitcoin Wallet Anbieter Mycelium gegründet. Das Unternehmen bietet webbasierende Compliance Tools und eine API für die Ermittlung von transaktionsbasierende Risiken an.

BTC-Echo
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