Chain will Smart Contracts auf Basis der Bitcoin-Blockchain erleichtern

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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Das Blockchain-Technologie-Start-up Chain versucht die Programmierung von Smart Contracts auf der Bitcoin-Blockchain zu vereinfachen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Das in San Francisco ansässige Unternehmen hat einen Open-Source-Compiler veröffentlicht, der zwischen Ivy, Chains eigener High-Level Smart Contract Language, und Bitcoin-Script, der Low-Level-Programmiersprache der ersten und größten Blockchain der Welt, übersetzen soll. Ivy wurde bereits im Dezember 2016 in einer öffentlichen Demo vorgestellt. Laut dem neuesten Blog-Beitrag von Chain soll Ivy Entwicklern helfen, „benutzerdefinierte, SegWit-kompatible Bitcoin-Adressen zu schreiben. Beliebige Kombinationen von Bedingungen, die vom Bitcoin-Protokoll unterstützt werden, einschließlich Signaturprüfungen, Hash-Verpflichtungen und Timelocks, sollen durchgeführt werden.“

Sprachbeschränkungen

Während die erweiterte Smart-Contract-Funktionalität von Ethereum ein Schlüsselmerkmal ist, das sie von Bitcoin unterscheidet, erlaubt letzteres es Entwicklern Smart Contracts mit Bitcoin-Script zu schreiben. Jede Bitcoin-Adresse korrespondiert mit einem Bitcoin-Script-Programm.

„Werden Bitcoins an eine Adresse gesendet, sind diese im Wesentlichen in einem Safe auf der Blockchain gesperrt. Diese Boxen werden normalerweise als ‘nicht ausgegebene Transaktionsoutputs’ bezeichnet, aber wir bezeichnen sie als ‘Verträge’. Jeder Vertrag hat eine Adresse, die einem Programm entspricht, das erfüllt werden muss, um die Bitcoins freizuschalten und auszugeben.“

Im Moment wird Bitcoin-Script von relativ wenigen Leuten benutzt. Bitcoin Wallets, Börsen und Zahlungsplattformen verwenden Bitcoin-Skript gelegentlich, um Sicherheitslösungen wie Multisignature-Wallets zu erstellen. Protokollentwickler haben mithilfe von Bitcoin-Script interessante Lösungen für Skalierung, Datenschutz und zur Zusammenarbeit verschiedener Systeme entwickelt, z. B. Interledger und das Lightning Network. Aufgrund der Einschränkungen der zugrunde liegenden virtuellen Maschine ist es jedoch schwierig, in dieser Sprache zu schreiben.

„Die Bitcoin-Script-Entwicklung gilt allerdings als etwas esoterisch“,


lautet der Blog-Beitrag von Chain.

Ivy ist eine höhere Sprache, die das Bearbeiten von Bitcoin-Script unterstützt. Es sei jedoch zu erwähnen, dass die Ivy-Sprache derzeit mehr für Bildungs- und Forschungszwecke dient, da es sich immer noch um eine ungeprüfte Prototyp-Software handelt.

BTC-ECHO


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