CFTC: Mitarbeiter dürfen Kryptowährungen traden

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: Emblem at the U.S. Commodity Futures Trading Commission in Washington, DC on August 20, 2017 via Shutterstock

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Mitarbeiter der US-amerikanischen Finanzmarktaufsicht CFTC sollen künftig mit Kryptowährungen handeln dürfen. Dies geht aus einer Note des Chefberaters Daniel Davis hervor, der in diesem Zusammenhang jedoch an das moralische Gewissen der Angestellten appelliert. Bei der anderen großen Regulierungsbehörde SEC gibt es bereits eine vergleichbare Handhabung.

Einem Bericht des Nachrichtenportals Bloomberg zufolge soll es den Mitarbeitern der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zukünftig erlaubt sein, mit Kryptowährungen zu handeln. Dies geht auf eine Aussage des juristischen Sprechers Daniel Davis zurück, der klarstellte, dass CFTC-Angestellte in Kryptowährungen investieren dürfen. In die Bitcoin-Futures zu investieren, die durch die CFTC kontrolliert und reguliert werden, ist jedoch nicht erlaubt.


Davis begründet diesen Schritt mit der Entscheidung der CFTC, Kryptowährungen als Wertpapiere zu klassifizieren und den eigenen Mitarbeitern ein Engagement in diese Anlageklasse demnach nicht verbieten zu wollen. Allerdings sollen die Mitarbeiter die ethischen Grundlagen der CFTC bei ihren individuellen Entscheidungen berücksichtigen. Demnach sollen Insiderinformationen über das Handeln der Behörde nicht dafür missbraucht werden, aus dem Handel mit Kryptowährungen Gewinne einzustreichen.

„Es ist an der Zeit, dass die Öffentlichkeit die persönliche Ethik der Mitarbeiter, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen, in Frage stellt. Bitte achten Sie darauf, jegliche Handlungen zu vermeiden, die den Anschein erwecken, dass Sie gegen das Gesetz oder die Regierung verstoßen und so und ethische Standards in Kraft setzen“,

schrieb Davis dazu.

CFTC-Chairman Christopher Giancarlo höchstpersönlich setzt sich für einen Ethikcode in dieser Sache ein, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter der Agentur, die mit virtuellen Währungsregelungen oder -ermittlungen zu tun haben, nicht in sie investieren. Dies stelle laut seiner Sprecherin einen Interessenkonflikt dar. Giancarlo selbst genießt seit seinen Ausführungen bei der Anhörung vor Mitgliedern des Kongresses in der Krypto-Szene eine hohe Bekanntheit. Dort stellte er unter anderem dar, wieso seine Kinder in Kryptowährungen investieren.

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Auch die US-amerikanische Securities and Exchanges Commission erlaubt es ihren Mitarbeitern, in Kryptowährungen zu investieren und diese zu traden. Im Gegensatz zur CFTC haben die Mitarbeiter bei der SEC jedoch weniger Handhabung und Kontrolle bei der Regulierung von Kryptowährungen.

BTC-ECHO


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