Cardano Foundation wird Mitglied der Branchenvertretung GDF

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Die Cardano Foundation will einen Beitrag zur Standardisierung des Krypo-Sektors leisten. Das Gründungsmitglied des europäischen Krypto-Forums INATBA ist hierfür nun auch der Branchenvertretung GDF beigetreten.

Die Cardano Foundation wirbt gerne mit einer  „wissenschaftlichen Philosophie“. Die in der Schweiz ansässige Stiftung präsentiert diese als Basis der hauseigenen Blockchain und des zugehörigen ADA-Token. Dieser Ansatz verwirklicht sich beispielsweise in einer konsequenten Arbeitsteilung zwischen Entwicklung, Vermarktung und Interessenvertretung. Jede dieser Aufgaben übernimmt somit eine unabhängige Organisation. Die Cardano Foundation selbst ist hierbei für die Letztgenannte verantwortlich. Dazu trat sie nun der Branchenvertretung Global Digital Finance (GDF) bei.

Mit der Kooperation möchte die Cardano Foundation einen Beitrag zur rechtlichen Standardisierung des Krypto-Sektors leisten. In der zugehörigen Pressemitteilung betonte die Stiftung dementsprechend die Notwendigkeit von derartigen Richtlinien:

Die Zusammenarbeit zwischen der Cardano Foundation und GDF wird die laufenden Bemühungen um die Entwicklung von Best Practices und soliden Governance-Richtlinien verstärken. Effektive Richtlinien werden dazu beitragen, dass sich der Krypto-Asset-Markt weiterentwickelt, indem robuste Verhaltenskodizes für den Sektor in Zeiten zunehmender Bedeutung der Ethik für die Blockchain- und DLT-Industrie festgelegt werden.

GDF versteht sich als Vermittlungsinstanz

Um diesem Ziel ein Stückchen näher zu kommen, kooperiert die GDF mit Marktteilnehmern, politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden. Wer offizielles Mitglied werden möchte, muss den von der GDF entwickelten Richtlinien entsprechen. Neuanwärter durchlaufen zunächst ein strenges Prüfverfahren. Ein solches wurde auch von der Cardano Foundation absolviert. Die Richtlinien gelten zudem etwa für Bitcoin-Börsen und Krypto-Fonds. Namhafte Krypto-Unternehmen wie Circle oder Coinbase sind ebenfalls Mitglied der Branchenvertretung. Ihren Sitz hat die GDF in London.

Cardano Foundation auch Mitglied der INATBA

Das politische Engagement der Stiftung ist indessen nicht bloß auf die GDF beschränkt. Vielmehr ist sie ebenfalls Gründungsmitglied der International Association for Trusted Blockchain Applications (INATBA). Die Gründung dieses Krypto-Forums geht zurück auf eine Initiative der Europäischen Kommission. Auch ihren Sitz hat die INATBA folglich in Belgien. Das Ziel des Forums ist ebenfalls die Erarbeitung von neuen regulatorischen Standards für den Krypto-Sektor. Die INATBA kann hierbei einiges an politischem Gewicht aufweisen. Das liegt nicht zuletzt an den Mitgliedern. Neben diversen FinTech-Unternehmen beteiligen sich etwa auch die Deutsche Bahn und die Deutsche Telekom an den Aktivitäten des Forums.


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