Cambridge-Studie: Statistiken zum Bitcoin-Ökosystem

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Nonno scienziato e nipotino con lavagna scritta sullo sfondo

Quelle: © makis7 - Fotolia.com

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Die Studie der Cambridge Universität zur Nutzung von Bitcoin zeichnet ein positives Bild über die Kryptowährung Bitcoin – die Zahl der aktiven Bitcoin-Nutzer steigt weiterhin an.

Die genaue Zahl der aktiven Bitcoin-Nutzer kann hingegen nur vage von den Wissenschaftlern bestimmt werden und wird mit 2,9 und 5,8 Millionen Nutzern beziffert. Die Diskrepanz ist nicht gerade gering, zeigt aber auch wie schwierig es ist die Zahl der unique Bitcoin-Nutzer zu bestimmen. Manche reisen viel, während andere eine VPN-Verbindung nutzen, was eine Auswertung erschwert.

Arbeitsplätze in der Bitcoin-Branche

Auf die Frage, wie viele Menschen im Kryptowährungs-Sektor beschäftigt sind kam die Studie auf die Zahl 1.876  Vollzeitbeschäftigte. Allerdings wird geschätzt, dass die wahre Zahl deutlich über 2000 liegt. Neben Bitcoin haben sich immer mehr Kryptowährungen mit einer festen Community etabliert, sodass auch hier viele Vollzeitbeschäftigte in den letzten Monaten hinzugekommen sein werden.

Die meisten Kryptowährungs-Angestellten arbeiten bei Exchanges. Nicht verwunderlich, zumal neben der Auftragsabarbeitung und Servicebereitschaft, auch Fragen zur Sicherheit enorm wichtig sind. Trotz der hohen Bedrohung von Hackerangriffen geben die Exchanges allerdings nur 17 % ihres Budgets für den Bereich Sicherheit aus.

Neben Exchanges lag ein großer Fokus der Studie auf Bitcoin-Miner. Hier wurde auf die gegenwärtige Problematik der Mining-Zentralisierung in China sowie die Skalierungsdebatte eingegangen.

Wer mehr erfahren möchte, dem sei ein Blick in die vollständige Cambridge-Studie empfohlen.

Kommentar von Sven Wagenknecht, BTC-ECHO:

Es ist absolut lobenswert, dass sich die Universitäten immer stärker auf die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen konzentrieren und versuchen diese neuen Sektoren genauer zu erforschen. Allerdings sind hier auch Grenzen gesetzt, wenn es beispielsweise darum geht zu bestimmen, wie viele Menschen sich Vollzeit dieser Branche hingeben.

Es ist davon auszugehen, dass die klassischen Angestelltenverhältnisse, die statistisch erfasst werden können, nur einen Bruchteil der tatsächlichen Vollzeitarbeiter im angesprochenen Bereich ausmachen. Die meisten Menschen, die sich hauptberuflich mit Blockchain und Bitcoin auseinandersetzen, werden zu einem nicht unerheblichen Teil Freelancer respektive Selbstständige sein – statistische Berücksichtigung gleich Null.

Diese Anmerkung soll nicht als “Nörgelei” verstanden werden, sondern sie soll aufzeigen, wie schwierig empirische Forschung im Kryptowährungssektor ist. Insbesondere die Anonymität oder Pseudoanonymität ist hier als eine enorme Herausforderung zu sehen.

BTC-ECHO

Englische Originalversion via NewsBtc


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