Bundesrat muss Klarheit bei Bitcoin-Regulierung schaffen – Das Regulierungs-ECHO

Quelle: Shutterstock

Bundesrat muss Klarheit bei Bitcoin-Regulierung schaffen – Das Regulierungs-ECHO

Der Bundesrat muss Klarheit in Fragen der Bitcoin-Regulierung schaffen, damit der Standort Deutschland auch für ausländische Unternehmen attraktiv wird. Das und was ihr sonst noch in der vergangenen Woche verpasst habt, im Regulierungs-ECHO.

Bitcoin und Regulierung finden nach wie vor nicht ganz zusammen. Dennoch passiert viel im internationalen Ökosystem – was ihr letzte Woche verpasst haben könntet.

Bitcoin ETF: Die VanEck-Light-Version und ihre Signalwirkung

VanEck wird nicht müde, seinen Exchange Traded Fund (ETF) für Bitcoin bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht durchzuboxen. Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat jedoch nach wie vor Bedenken. In einem Interview gab Jan van Eck nun Details zur aktuellen Light-Version des BTC ETF bekannt. Darin kam auch zur Sprache, warum diese eine Signalfunktion für die SEC haben könnte.

Schweizer Finma zu Facebooks Libra: „Internationales Vorgehen unverzichtbar“

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) muss sich mit der etwaigen Zulassung von Libra auseinandersetzen. Doch der Facebook Coin stößt nach wie vor auf Widerstand. Ein fehlender Präzedenzfall und die Neuheit von Kryptowährungen stellen Regulatoren vor eine schwere Aufgabe. Dementsprechend sieht die Schweizer Finma auch Handlungsbedarf auf internationaler Ebene. So müssen Regulatoren verschiedener Länder zusammenarbeiten, um dem Libra Coin Herr zu werden – zumindest wenn es nach der Finma geht.

Burundi verbietet Bitcoin-Handel

Kein Bitcoin-Handel für Burundi. Denn vergangene Woche hat der ostafrikanische Binnenstaat zu drastischen Maßnahmen in Regulierungsfragen gegriffen. Kurzum: BTC-Handel ist in Burundi illegal. Tradern drohen demnach bei Zuwiderhandlung harte Maßnahmen. Beobachter gehen von einem Versuch der Regierung aus, politische Kontrolle auf den Kapitalmarkt zu üben. Der Grund für das Verbot liegt der Zentralbank zufolge in der Volatilität von Kryptowährungen.

Schweizer Notenbankchef: So gefährdet Libra die Geldpolitik


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Und noch einmal: Libra und die Schweiz. Der Chef der Notenbank, Thomas Jordan, sieht im Projekt des Zuckerberg-Konzerns eine Gefahr für die Geldpolitik. Selbiges gilt für ähnliche Stable Coins. Sie seien zwar als Zahlungsmittel ungeeignet. Dennoch bestehe eine sichtliche Gefahr für die Finanzstabilität.

Bitcoin-Regulierung: Ausschüsse fordern mehr Klarheit von Bundesrat

Verschiedene Ausschüsse fordern den Bundesrat dazu auf, eine klarere regulatorische Umgebung für Kryptowährungen zu schaffen. Um den Standort Deutschland zu fördern und die Wirtschaft anzukurbeln, sei es dringend notwendig, Klarheit zu schaffen: ohne Richtlinien kein Wachstum.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bitcoin-Börse Coinbase erhält E-Money-Lizenz in Irland
Bitcoin-Börse Coinbase erhält E-Money-Lizenz in Irland
Regulierung

Die Krypto-Börse Coinbase hat von der irischen Zentralbank offiziell eine E-Money-Lizenz erhalten. Dadurch ebnen sich für die Plattform neue Wege auf dem europäischen Finanzmarkt.

Dämpfer für Libra: G7-Bericht warnt vor Facebook Coin
Dämpfer für Libra: G7-Bericht warnt vor Facebook Coin
Regulierung

Facebooks Währungsprojekt Libra muss sich bereits seit Monaten gegen starken politischen Gegenwind behaupten. Nun warnt auch ein Bericht der G7-Länder vor den Risiken globaler Stable Coins. Nach Ansicht der Experten könnten diese unter anderem zur Gefahr für die globale Finanzstabilität werden. Auch der Financial Stability Board FSB unterstreicht unterdessen seine kritische Haltung in einem Brief an die G20-Mitglieder.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“
Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“
Blockchain

Die Industrie- und Handelskammer von Dubai DCCI konnte die Bankengruppe Emirates NBD als Partner für die Initiative „Digital Silk Road“ gewinnen. Wie das saudi-arabische Nachrichtenportal Saudi Gazette (SG) berichtet, haben DCCI und NBD vor Kurzem eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Projekt „Digital Silk Road“, eine für 2020 angekündigte Handelsplattform auf Blockchainbasis.

Die Harten im „Walled Garden“: Libra-Partner unterzeichnen Charta
Die Harten im „Walled Garden“: Libra-Partner unterzeichnen Charta
Unternehmen

Bei der Umsetzung seines Krypto-Projekts Libra tritt Facebook offenbar den Kampf nach vorn an. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass die Libra Association mit 21 Mitgliedern ein Treffen in Genf abhielt. Dabei unterzeichneten die Akteure am Montag, dem 14. Oktober, die Gründungsurkunde der Digitalwährung. In den letzten Wochen gab es aus Politik und Wirtschaft viel Gegenwind für das ambitionierte Projekt.

Bitcoin-Kurs- und Marktbetrachtung: Long trotz starker Resistance
Bitcoin-Kurs- und Marktbetrachtung: Long trotz starker Resistance
Kursanalyse

Der Bitcoin-Kurs kann den gleitenden Mittelwert der letzten 200 Tage nicht überschreiten. Trotz dieser anscheinend starken Resistance dominieren Long-Positionen. Jenseits vom Kursgeschehen soll über Bitcoins langfristigen Wert mithilfe von Amaras Gesetz nachgedacht werden.

Ripple investiert in größte Bitcoin-Börse Mexikos
Ripple investiert in größte Bitcoin-Börse Mexikos
Ripple

Ripple hat am 14. Oktober in einer offiziellen Mitteilung bekanntgegeben, dass das Unternehmen in Lateinamerikas größte Bitcoin-Börse Bitso investiert. Die Handelsplattform stellt für viele wirtschaftsschwache Länder der Region eine Alternative zu traditionellen Bankinstituten dar.

Angesagt

Sicher ist Sicher: Schweizer Gold im Bitcoin-Netzwerk
Unternehmen

Blockchain, CoinShares und die MKS aus der Schweiz nutzen die Bitcoin Blockchain, um Gold digital abzubilden. Der daraus entstandene DGLD Token ist durch 20 Millionen US-Dollar in Form des Edelmetalls gedeckt.

Europol: Monero (XMR) wird unter Kriminellen immer beliebter
Sicherheit

Kryptowährungen erfreuen sich in Kreisen der organisierten Kriminalität nach wie vor großem Zuspruch. Dies unterstreicht der jüngste Bericht der europäischen Polizeibehörde Europol. Laut den Experten würden dabei Privacy Coins wie Monero (XMR) immer beliebter. Nun gelte es, das zuständige Personal auf den anhaltenden Trend vorzubereiten und Ermittler zu schulen.

Autobauer testen Blockchain-Identität für PKWs
Blockchain

Die Mobility Open Blockchain Initiative (MOBI) schreitet bei ihrer Zusammenarbeit mit großen Autobauern voran. Die Kooperation, der Unternehmen wie BMW, Ford und General Motors angehören, entwickelt blockchainbasierte Identitätssysteme für PKW. Zu diesem Zweck arbeiten die Beteiligten an einem Proof of Concept (PoC) für die „blockchain-based Vehicle Identity“ (VID), die in den USA erprobt werden sollen. Die Entwickler streben dabei nichts Geringeres als „eine neue Mobilitätsökonomie mit Blockchain“ an.

China Construction Bank setzt auf Blockchain
Regierungen

Das Volumen des chinesischen Bankenriesen China Construction Bank (CCB) übersteigt nun die 53-Milliarden-US-Dollar-Marke. Infolgedessen erweitert die Bank ihre Blockchain-Plattform, die erst im April dieses Jahres startete. Die Geschäftsbank hat die Plattform zudem um neue Funktionen im Bereich der Handelsfinanzierung erweitert.