BTCC-CEO Bobby Lee: „Bitcoin Cash näher am Ideal von Satoshi“

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: BTC-ECHO/Schmidt

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In seiner Keynote-Speech an Board der Blockchain Cruise Europe Conference sprach BTCC-Gründer und -CEO Bobby Lee über die Rolle des Bitcoin als „Freiheit des Geldes“. Dabei macht er die Regierungen als Repräsentanten des alten Finanzsystems als die größten Hürden der globalen Bitcoin-Adaption aus. Auf Nachfrage von Roger Ver klinkt er sich zudem in die Debatte um Bitcoin und Bitcoin Cash ein.

Zum ersten Mal in der Geschichte hat der Mensch die Freiheit über sein eigenes Geld. Ausgehend von dieser These legt BTCC-CEO Bobby Lee in seiner Keynote-Speech dar, welche Rolle Bitcoin und andere Kryptowährungen im zukünftigen Finanzsystem spielen werden. Im aktuell vorherrschenden, auf Fiatwährungen basierenden Finanzsystem liegt die Kontrolle über das Geld bei Institutionen wie Banken, Zentralbanken und Regierungen. Sie kontrollieren den Zugang der Menschen zu ihrem Geld und – auf lange Sicht – auch den Wert des Geldes.


Beispielhaft dafür seien etwa Limits beim Abheben von Geld an einem Automaten, die Möglichkeit des Einfrierens von Bankkonten bei verdächtigen Transaktionen und die fortschreitende Geldentwertung, die in den USA und Europa schleichend, in Ländern wie Venezuela oder der Türkei rasant vorangeht. Lee veranschaulicht seine Meinung zu Fiatgeld mit einer Abbildung eines 0-Euro-Scheins, der seiner Meinung nach den inhärenten Wert dieses Geldes widerspiegelt. Möchte mann sein persönliches Recht auf die Freiheit des Geldes wahrnehmen, dann geht das nur über Bitcoin.

Staaten und Banken: Krieg gegen die Freiheit des Geldes?

Entsprechend negativ betrachtet Lee die Rolle von Staaten und Banken bei der Adaption von Kryptowährungen. Er geht sogar so weit, von einem regelrechten „Krieg“ gegen den Bitcoin zu sprechen. Waffen in diesem Krieg sind die Regulierung von Kryptobörsen, das Verbot von ICOs und die Verbreitung von FUD über Bitcoin in den Mainstream-Medien. Dahinter erkennt er ein globales Schema, um Bitcoin zu unterdrücken, da die Regierungen die Kontrolle nicht verlieren wollen – eine Sichtweise, die sicher auch durch Lees Erfahrungen als Exchange-Operator in China geprägt ist.

Entsprechend reserviert blickt Bobby Lee auch auf regulative Mechanismen wie Know-Your-Customer-Registrierung und Anti-Geldwäsche-Maßnahmen. Speziell den Kampf gegen Geldwäsche sieht er als Eingriff in die Freiheit des Menschen, Transaktionen zu tätigen. So fordert Lee, Geldtransaktionen zu entkriminalisieren. Stattdessen sollte der eigentliche kriminelle Akt bekämpft werden.

Trotz seiner Kritik am staatlich kontrollierten Finanzsystem zeigt sich Lee übrigens grundlegend überzeugt von der liberalen Demokratie als Staatsform. Im Gegensatz zum repressiven System in China, seinem Heimatland, bevorzugt er die Kontrolle der Regierung durch Wahlen in den USA, deren Staatsbürger er ist. Der im Publikum sitzende und für seine libertäre Weltsicht bekannte Roger Ver zweifelte diese Sichtweise jedoch an. Ganz offensichtlich traut Ver auch der amerikanischen Version der Demokratie nicht über den Weg.

Bitcoin Cash näher an Satoshis Vision?

Als er von Roger Ver, den CEO von Bitcoin.com und wichtigstem Vertreter der Bitcoin-Hard-Fork Bitcoin Cash, schließlich auf den Gegensatz zwischen Bitcoin und Bitcoin Cash angesprochen wird, nimmt Bobby Lee eine diplomatische Haltung ein. So möchte Ver wissen, welche Version des Bitcoins die Freiheit des Geldes besser verkörpere. Lee bezeichnet sowohl BTC als auch BCH als echte Versionen von Bitcoin. Derzeit sei es demnach noch nicht klar, in welche Richtung sich die beiden Coins entwickeln werden. Lee räumte jedoch ein, dass die Version von Bitcoin Cash vermutlich näher am Ideal Satoshi Nakamotos liegt.

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