BTC-ECHO-Studie: So viel verdienen deutsche Blockchain-Start-ups

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Blockchain-Szene in Deutschland wächst stetig. Da fragt man sich: Woher bekommen die deutschen Blockchain-Start-ups ihre finanziellen Mittel? Und vielleicht noch interessanter: Wie viel konnten die Unternehmen einsammeln? Diesen Fragen stellten wir uns in unserer BTC-ECHO-Studie zum aktuellen Stand der deutschen Krypto- und Blockchain-Landschaft.

Das Jahr 2017 war zweifelsohne das Jahr der ICOs: White Paper schreiben, Blockchain aufsetzen und Token generieren: Das galt für viele als Zauberformel, um in kurzer Zeit große Geldmengen einzusammeln. Wie inzwischen durchgedrungen sein dürfte, gab es dabei auch einige schwarze Schafe. Nicht alle Blockchain-Start-ups konnten auch ein Produkt aufweisen, denn: Nur weil Blockchain drauf steht, ist nicht unbedingt auch Blockchain drin. Dennoch ergab unsere Studie, dass es im deutschen Blockchain-Umfeld einige Unternehmen gibt, die bereits Produkte vorweisen können und Umsatz generieren.

21 Prozent weisen Produkt vor


So sind es 21 Prozent der befragten Unternehmen, die bereits ein Produkt vorweisen können. Ein noch größerer Anteil generiert bereits Umsatz: Knapp ein Viertel der befragten hundert Blockchain-Unternehmen schreiben grüne Zahlen. Weitere 29 Prozent befinden sich aktuell in der Pre-Seed-Phase, 31 bereits in der Post-Seed-Phase.

Der Großteil dieser Unternehmen gründete sich innerhalb der letzten zwei Jahre: Im Jahr 2018 traten 32 unserer befragten Unternehmen in den Blockchain-Space, im Jahr 2017 waren es 34 Neugründungen.

Wie viel Geld fließt im deutschen Blockchain-Space

Nun das Spannendste: Wie viel Geld fließt hier eigentlich? 72 der befragten Unternehmen gaben an, bereits Umsatz zu generieren, 26 davon wollten uns jedoch nicht verraten, wie hoch ihr Umsatz im Jahr ist. Drei Unternehmen verrieten, im Jahr zwischen 1.000.000 und 5.000.000 Euro zu generieren. Immerhin zwei Unternehmen lagen bei einem Umsatz von 500.000 – 1.000.000 Euro. Der Löwenanteil von insgesamt 11 Unternehmen konnte lediglich einen Umsatz von unter 50.000 Euro vorweisen.

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Anders sehen die Zahlen bei den deutschen ICOs aus: So ist es ein deutsches Unternehmen, das insgesamt zwischen 50.000.000 und 100.000.000 Euro bei den Investoren einsammeln konnte. Der größte Teil der befragten Unternehmen gab hingegen an, beim ICO zwischen 10.000.000 Euro und 20.000.000 Euro von Investoren bekommen zu haben – hier sind es elf deutsche Blockchain-Start-ups, die das finanzielle Mittelfeld besetzen.

Wie es sonst um die Finanzierung deutscher Blockchain-Start-ups bestellt ist, wie hoch der jährliche Umsatz nach Layern ist und wie sich dieser nach Sektoren ordnet, erfahrt ihr hier.

BTC-ECHO


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