BTC-Echo entlarvt 6 Bitcoin-Mythen

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © Thomas Reimer, Fotolia

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Als bahnbrechende Innovation zieht Bitcoin gleichermaßen Befürworter wie auch Skeptiker an. Die technische und theoretische Komplexität der digitalen Währung kann bei dem ein oder anderen, der sich noch nicht tiefgehend mit der Technologie beschäftigt hat, schon mal für Verwirrung sorgen.
Das Resultat daraus ist, dass sich viele Skeptiker an ein oder zwei Aussagen zu Bitcoin aufhängen. Dabei hört man oft “Bitcoin kann nicht gelingen” oder “Bitcoin ist ein Schneeballsystem”. Diese Aussagen verstehen die Charakteristik der digitalen Währung nicht richtig und werfen nicht all zu selten ein falsches Licht auf die digitale Währung.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

/> Das Resultat daraus ist, dass sich viele Skeptiker an ein oder zwei Aussagen zu Bitcoin aufhängen. Dabei hört man oft “Bitcoin kann nicht gelingen” oder “Bitcoin ist ein Schneeballsystem”. Diese Aussagen verstehen die Charakteristik der digitalen Währung nicht richtig und werfen nicht all zu selten ein falsches Licht auf die digitale Währung.

Nachfolgend werden wir 6 bekannte Bitcoin Mythen widerlegen.

1. Bitcoin ist nur ein spekulatives Investment

Viele Menschen haben das erste Mal vom Bitcoin im Zusammenhang mit dem hohen Preis gehört. Entweder im Zusammenhang mit der Blase in 2013 oder im Kontext mit dem kürzlichen Preisverfall. Die Menschen verbinden daher mit Bitcoin eine sehr volatile Währung in die es sich gerade wegen der Volatilität zu investieren lohnt oder eben nicht.

Die Wahrheit aber ist, dass Bitcoin viel mehr ist als nur ein Anlagegut. Das dezentralisierte Peer-to-Peer Zahlungsnetzwerk ist nur ein Beispiel warum Bitcoin alte Barrieren niederreißen wird. Würde der Bitcoin-Preis theoretisch immer gleich bleiben, hätte die digitale Währung weiterhin einen enormen Nutzen, fernab eines spekulativen Investments.

2. Die Blockchain ist der wahre Durchbruch und nicht Bitcoin

Das stimmt – die Blockchain ist wahrhaftig die wirkliche geniale Erfindung von Satoshi Nakamoto. Das öffentlich Register und die Sicherheit der Blockchain verleihen Bitcoin die Einzigartigkeit. Wenn die Menschen das realisiert haben, sehen sie in Bitcoin oftmals nur noch ein Use-Case der Blockchain.

In der Realität ist das Mining aber das Brot und die Butter des Bitcoin-Protokolls und ohne Miner gäbe es keine Blockchain. Die Konsequenz daraus ist, dass die Miner für ihre Rechenarbeit belohnt werden müssen, denn ansonsten hätten sie gar keinen Anreiz ihre Arbeit zu vollrichten und die Blockchain am Leben zu halten. Die Belohnung wird in Form von Bitcoins ausgezahlt. Bitcoins sind also essentiell für eine funktionierende Blockchain.

3. Die Regierung wird Bitcoin einst verbieten

Während Regierungen rund um den Globus darüber nachdenken wie sie sich Bitcoin annehmen sollen, denken viele Menschen fälschlicherweise, dass die Regierungen Bitcoin einfach verbieten können wenn ihnen danach ist. Denn genau das sind die Menschen bisher von den Regierungen gewohnt.

Ja, Regierungen haben die Macht es den Menschen sehr schwer zu machen Bitcoin zu nutzen und eine Regulierung seitens der Regierung ist unvermeidlich und willkommen. Dennoch, sollte eine Regierung das globale Bitcoin-Netzwerk verbieten wollen, wäre das sehr zeitintensiv und kostspielig, wenn nicht gar unmöglich

4. Man kann sich nichts Nützliches mit Bitcoin kaufen

Vielleicht ist das sogar der Mythos Nummer 1. Viele Menschen sind überrascht, wenn sie hören dass Bitcoin nicht nur ein spekulatives Investment ist sondern auch eine Währung, mit der man alltägliche Dinge kaufen kann.

Nachfolgend die größten Bitcoin Akzeptierenden Unternehmen, sortiert nach Jahresumsatz:

Source: CoinDesk State of Bitcoin Q3 2014 Report

Zusätzlich zu den bereits genannten Unternehmen hat PayPal eine Partnerschaft mit Bitcoin unternehmen angekündigt und auch Microsoft akzeptiert bereits Bitcoin für Online-Games und andere digitale Medien. Zudem akzeptieren bereits hunderte kleine Shops auf der ganzen Welt Bitcoin als Zahlungsmittel.

5. Bitcoin bietet keine Vorteile gegenüber Bargeld oder Kreditkarten

Wenn die Menschen einmal realisiert haben, dass sie doch ganz nützliche Dinge mit Bitcoin kaufen können, sehen sie oftmals nicht die Vorteile gegenüber ihrer in die Jahre gekommenden Zahlungsmethoden wie Bargeld oder Kreditkarten. Glücklicherweise ist es nicht schwer diesen Mythos zu entlarven.

Eine der größten Eigenschaften von Bitcoin sind die niedrigen Transaktionsgebühren. Im Durchschnitt sparen die Online-Shops mit der Nutzung von Bitcoin 1-3% Transaktionsgebühren gegenüber Zahlungen mit der Kreditkarte. Wenn man Bitcoin mit Western-Union vergleicht, spart man gleich noch viel mehr, wenn man Geld ins ferne Ausland senden will.

6. Die einzigen Menschen die Bitcoin jemals nutzen werden sind Nerds oder Kriminelle

Die erste Generation der Bitcoin-Nutzer mag aus Tech-Nerds und Schwarzmarkbummler bestanden haben, aber das können wir auch vom Internet behaupten – schauen wir doch mal wer heute alles das Internet nutzt. Unabhängig davon, wie esoterisch die Bitcoin-Community derzeit sein mag (und sie ist sehr esoterisch), benötigt die Akzeptanz ihre Zeit.

Unternehmer weltweit entwickeln täglich neue Anwendungen und Apps die den Gebrauch der digitalen Währung vereinfachen soll. Das sorgt tag täglich für eine stetig wachsende Bekanntheit und Akzeptanz. Mit der Zeit werden Menschen aus allen Branchen und Schichten Gebrauch von Bitcoin machen. Nicht zu unterschätzen sind auch die Millionen von Menschen die gar kein Bankkonto besitzen und auf Währungen wie Bitcoin angewiesen sind, um endlich ihre Finanzen verwalten und Geld versenden zu können.

Egal welchen Mythen wir auf der Straße begegnen, es ist wichtig dass die Menschen aufgeklärt werden und irgendwann den wahren Nutzen von Bitcoin verstehen damit diese falschen Informationen irgendwann ein Ende finden.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Tom Sharkey  via CoinDesk


Image Source: Fotolia; CoinDesk

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