Browser-Grabenkämpfe: Rechtes Netzwerk will BAT durch Bitcoin ersetzen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der Browser-Anbieter Brave bekommt Konkurrenz. Das Software-Unternehmen Gab arbeitet an einer Fork des Brave-Browsers, die den Namen Dissens tragen soll. Dabei will Gab den BAT-Token durch Bitcoin ersetzen – das Lightning Network soll helfen.

Brave hat Konkurrenz bekommen und zwar von Gab. Denn letzteres Softwareunternehmen kündigte den Dissenter-Browser an, der sich die Open-Source-Struktur von Brave zu Nutze macht und den Quellcode des Brave-Browsers verwendet. Damit hat Gab jedoch offenbar noch etwas anderes im Sinn: den Basic Attention Token abzusägen.

Dissenter-Browser von Gab will Bitcoin als Grundlage nutzen


Denn letzterer, auch bekannt als BAT, dient als Grundlage im Brave-Browser. So dient er im Brave-Ökosystem etwa dazu, sich für das Anschauen von Werbeanzeigen bezahlen zu lassen. Innerhalb der nächsten Wochen soll dieser also Konkurrenz von Gab bekommen, allerdings in Form von Bitcoin. Denn, wie das Szenemagazin Decrypt berichtet, soll der Gab-Browser das Bitcoin Lightning Network als Grundlage verwenden.

Brendan Eich, CEO von Brave, war darüber nicht sonderlich amüsiert. Auf Twitter bezeichnete er die Konkurrenz indes als „Parasiten“, die dem Ökosystem letztlich schadeten, indem sie eigennützig den Quellcode des Browsers kopierten.

Gab steht in der Kritik

Die scharfen Worte des Brave-CEO kommen nicht von ungefähr. Schließlich steht das Unternehmen aus Pennsylvania mitunter unter scharfer Kritik, da es sich um die Inhalte im Zuge des Mottos anything goes Meinungen jeglicher Art eine Plattform bietet. In Anspielung auf die biblische Figur Gab, in deren Sinne sie Frösche auf Twitter, Google & Co. regnen lässt.

In diesem Zusammenhang gilt das Unternehmen als Sammelbecken für rechte Hetze und menschenverachtendes Meinungssammelbecken. So bezeichnete der Spiegel das Unternehmen in Anlehnung an US-Medien etwa als „Twitter für Rassisten“, da es dem Attentäter von Pittsburgh im Oktober vergangenen Jahres Gehör verlieh, bevor er elf Menschen in einer Synagoge in Pittsburgh erschoss. Bereits zuvor schloss das Silicon Valley das Unternehmen aus: Apple, Google oder auch PayPal verweigerten hier etwa die Zusammenarbeit.

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