Britische Telekom strebt nach einem Blockchain-Sicherheitspatent

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: © iconimage - Fotolia.com

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Die britische Telekom möchte ein Patent rausbringen, das darauf abzielt Attacken innerhalb der Blockchain-Infrastruktur zu vermeiden.

British Telecommunications (BT) hat bereits letzten Juli einen Patentantrag mit der Überschrift “Mitigating Blockchain Attacks” an das US Patent and Trademark Office (USPTO) eingereicht. Dieser Antrag wurde vorgestern (02.02) veröffentlicht und beschreibt das System sowie die Methoden um Transaktionen auf einer Blockchain zu beobachten. Dabei soll es möglich sein Cyberattacken schnell zu erfassen, schreiben die Autoren.

Sicherheitsbedrohungen

Obwohl der Antrag nicht erkennen lässt, an welche Blockchain das Patent adressiert ist – weder Bitcoin, Ethereum oder eine Private Ledger – bezieht er sich direkt auf das Mining respektive den energieintensiven Prozess, beim Hinzufügen neuer Transaktionen an die Chain.

Das vorgestellte System soll laut British Telecommunications eine Art Transaktionsprofil erstellen können, welches in erster Linie nur in einem Permissioned (genehmigungspflichtigen) Network zum Einsatz kommt, wo es nur bestimmten Teilnehmern erlaubt ist Transaktionen zu tätigen.

So steht in dem Patentantrag:

“Trotz der Architektur von Blockchain-Systemen, stellen bösartige Attacken eine gegenwärtige Bedrohung für die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit von Blockchains dar.”

Eine andere Bedrohung, die in dem Patentantrag genannt wurde, ist die 51 %-Attacke. Durch Übernahme der mehrheitlichen Hashing Power kann es so dem Angreifer gelingen, die Blockchain nach seinem Belieben zu gestalten und zu manipulieren.

“Für die Blockchain und ihre Nutzer gibt es verschiedene Bedrohungen, unter anderem die Sybil-Attacke. Bei dieser Attacke versucht der Angreifer das Miner-Netzwerk mit der Erstellung vieler meist pseudoanonymer Clients einzunehmen bzw. lahm zu legen. Ein solcher Angriff wird mithilfe verschiedener Denial of Service Attacken, wie beispielsweise dem massiven Versenden von Daten, um die Arbeit der Miner zu erschweren, durchgeführt, sodass die Miner nicht mehr in der Lage sind Blockchain-Transaktionen angemessen zu verarbeiten.”

British Telecommunications ist nicht die erste Telekom, die versucht ein auf die Blockchain-Technologie bezogenes Patent anzumelden. Letztes Jahr hat AT&T ebenfalls einen Antrag bei dem USPTO eingereicht, bei dem es auch um Blockchain-Sicherheitstandards ging.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Stan Higgins via CoinDesk


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