Brain Gain für Bitcoin & Co: Malta schreibt Blockchain-Stipendium aus

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Eine neue Technologie ist nichts ohne die Köpfe, die sie voran bringen. Um das akademische Rückgrat der Blockchain-Forschung zu stärken und Unternehmen aus der Branche anzulocken, hat die maltesische Regierung nun 300.000 Euro für Stipendien zur Verfügung gestellt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Malta zählt in Europa zweifelsohne zu den Pionieren in Sachen Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Die Regierung ist bestrebt, Unternehmen und Investoren gute Rahmenbedingungen für das Geschäft mit Bitcoin und Konsorten zu bieten. Deshalb ist der Inselstaat für die Industrie auch im übertragenen Sinne ein Fels in der Brandung.

Hand in Hand: Regierung, Wirtschaft, Akademia

Laut der Times of Malta wurde der 300.000-Euro-Topf für Stipendien von der maltesischen Regierung in Zusammenarbeit mit der University of Malta sowie der Malta Information Technology Agency (MITA) finanziert. Damit wollen die Initiatoren Studierende unterstützen, die sich für ihre Promotion oder Master-Thesis auf Blockchain-Technologie und DLT (Distributed-Ledger-Technologie) spezialisieren. Dabei müssen die Kurse mindestens 30 ECTS-Punkte auf die Waage bringen und konkreten Blockchain- beziehungsweise DLT-Bezug haben.

Die Vision: „Blockchain-Insel“ Malta


Nachdem der schweizerische Kanton Zug bereits den Namen „Crypto Valley“ für sich beansprucht hat, hat Malta ein eigenes Branding im Sinn. Die Insel will sich durch Initiativen wie diese zur „Blockchain-Island“ mausern. So soll das Stipendium noch mehr Firmen aus dem Kryptospace auf den Kryptostandort Malta aufmerksam machen, denn:

„Diese Unternehmen benötigen technische Ressourcen für den Aufbau und den Einsatz dieser Technologie sowie Experten für Finanzdienstleistungen, Recht und Verwaltungsaufgabe“,

sagte der parlamentarische Staatssekretär für digitale Ökonomie, Silvio Schembri, in Bezug auf das Stipendium. Dass Malta sich gerne Unternehmen annimmt, die wegen geschäftsschädigenden oder intransparenten Regulierungen aus anderen Ländern „fliehen“, sah man am Beispiel Coinbase. Die Kryptobörse hat, in Reaktion auf japanische Regulierungsbestrebungen, auf der Mittelmeerinsel eine Niederlassung eröffnet. Außerdem hat die maltesische Regierung erst im Juli neue Gesetze verabschiedet, um Rechtssicherheit für Firmen aus dem Bereich Blockchain und DLT Rechtssicherheit zu schaffen.

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