Brad Garlinghouse: Bitcoin eignet sich nur als Geldanlage

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

Brad Garlinghouse Ripple

Quelle: RIP via Shutterstock

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Brad Garlinghouse hat am Dienstag auf einer Internet- und Technologie-Konferenz von Goldman Sachs öffentlich über sein mangelndes Vertrauen in die Nutzen der meisten Kryptowährungen gesprochen. Die Aussage kam wenig überraschend, denn Garlinghouse hat sich seit jeher kritisch über die Rolle von Kryptowährungen und euphorisch in Bezug auf das System der Zentralbanken bzw. Banken ausgesprochen.

Es liest sich ein wenig wie “Rauchen doch gesund, gezeichnet Doktor Marlboro”: Brad Garlinghouse, der maßgeblich für Ripple verantwortlich ist, hat am Dienstag die meisten Coins öffentlich verurteilt. Der CEO von Ripple gab bei einer Technologie-Konferenz von Goldman Sachs in San Francisco bekannt, dass nach seiner Ansicht die meisten Digitalwährungen irgendwann wahrscheinlich wieder bei Null landen werden. Der Kurs bestimme sich auf Dauer durch den Nutzen der jeweiligen Kryptowährung und dieser sei in einigen Fällen sehr zweifelhaft, so Garlinghouse.


Doch auch Bitcoin wurde von seiner Seite kritisiert: Die Mutter aller Kryptowährungen eigne sich nur als Geldanlage, ähnlich wie Gold. Und sofern Transfers mittels der Coins nicht schnell und preiswert abgewickelt werden können, würden sich deren Kurse langfristig am Boden wiederfinden. Garlinghouse glaubt, dies sei wohl bei den meisten Digitalwährungen früher oder später der Fall.

Die negative Einstellung des Ripple-Geschäftsführers spiegelt sich im Geldsystem des Unternehmens und bei der eigenen Kryptowährung wider. Denn im Unterschied zu virtuellen Währungen wie dem Bitcoin arbeitet die Ripple Labs Inc. eng mit zahlreichen Banken zusammen. Eigentlich dient Ripple (XRP) lediglich der Abwicklung der Transfers zwischen den Bankkonten in verschiedenen Ländern. Der XRP war außerdem im Gegensatz zu den meisten anderen Kryptowährungen von Anfang an als Ergänzung und Hilfestellung des traditionellen Finanzsystems gedacht und nie als Ersatz – was ihm den zweifelhaften Titel als “Bitcoin der Banken” einbrachte.

Wie der Business Insider festhält, bestimmt nicht einzig die Masse der Anleger den Kurs der hauseigenen Kryptowährung XRP, sondern auch Ripple Labs selbst. Das US-amerikanische Unternehmen besitzt die Mehrheit am Kapital und kann dadurch Einfluss auf den Kurs der eigenen Kryptowährung Ripple ausüben. Wie jedoch Anleger aus dem Kryptobereich auf seine Äußerung reagieren und wie sich das kurzfristig auf den Ripple-Kurs auswirken wird, kann aktuell nicht gesagt werden.

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