Bowhead Health: Blockchain in der Medizintechnik

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: Futuristic medicine, world assistance, and the future via Shutterstock.com

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Die Blockchain-Technologie hat sich bisher nicht sehr groß in der Medizintechnik hervorgetan. Das Unternehmen Bowhead Health möchte dies mit ihrem neuen Konzept, einem biometrischen Testgerät mit Blockchain-Anbindung, ändern.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Danny de Boer

Die Ausgaben für Gesundheitskosten sind enorm und seit Jahren ansteigend. Gleichzeitig lässt sich ein Trend erkennen, der versucht den einzelnen Patienten stärker als bislang in den Vordergrund zu stellen, indem individuellere Medikationen und Behandlungen verschrieben werden. Kurz um: Aus immer mehr Daten und Analysemethoden wird versucht eine möglichst maßgeschneiderte Behandlung zu ermöglichen.

Mit dem Anwachsen der persönlichen Gesundheitsdaten stellt sich auch die Frage nach der Aufzeichnung und Sicherung, um die Privatsphäre des Einzelnen zu schützen. Genau hier versucht Bowhead Health anzusetzen, da ihr neues Produkt jedem ermöglicht seine Gesundheitsdaten anonym zu verwalten und für Analysezwecke zu nutzen.

Dem Nutzer steht es dabei frei, welche Daten er frei gibt und welche nicht. Der Patient behält also die Möglichkeit zu entscheiden, welche Daten er an die Öffentlichkeit, also vor allem Ärzte und Versicherungen, weitergibt und welche nicht. Über einen Smart Contract kann der Nutzer die Schnittstelle zwischen öffentlich und nicht öffentlich steuern.

Wie funktioniert das Bowhead Produkt?


Das Bowhead Endgerät verfügt über mehrere Schnittstellen und kann mit sämtlichen Informationen versorgt werden, um bessere Analysen zu ermöglichen. In der Anfangsphase geht es vor allem darum, auf Basis der hinterlegten bzw. verfügbaren Informationen, die optimale Dosierung von beispielsweise Nahrungsergänzungsmitteln zu finden.

Das Ganze wird über eine App (iOS oder Android) verwaltet und bedient, wo drüber der Nutzer die Möglichkeit hat mit Fachleuten zu interagieren, Daten zu checken und Gesundheitspläne aufzustellen.

Whitepaper und ICO

Um einen kommerziellen Rollout zu ermöglichen plant das Unternehmen ein ICO, wo 40 Millionen der insgesamt 100 Millionen Token verkauft werden sollen. Im Whitepaper wird auch von dem bestehenden Prototypen berichtet, dessen Entwicklung in den letzten anderthalb Jahren stattgefunden hat.

Inwiefern es sich hierbei um eine substanzielle, medizintechnische Lösung handelt, die einen wirklichen Mehrwert bietet, muss jeder selbst entscheiden. Wer sich mehr über das Produkt und den ICO informieren möchte, kann dies auf der Webseite von Bowhead Health tun.

BTC-ECHO


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