Bombendrohungen in den USA: Erpresser fordern Bitcoin

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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In den Vereinigten Staaten von Amerika macht eine besonders dreiste E-Mail die Runde. Erpresser drohen mit der Sprengung von öffentlichen Gebäuden und fordern Lösegeld in Bitcoin.

Terrorismus à la Krypto: 20.000 US-Dollar in Bitcoin fordern die Erpresser – sonst wollen sie Gebäude sprengen. Wie heavy.com am 13. Dezember berichtet, ging eine E-Mail an öffentliche Institutionen wie Privatpersonen heraus, die mit Bomben drohen. Den Berichten zufolge heißt es in der Erpresser-Mail:

„Guten Tag. Mein Söldner hat die Bombe in das Gebäude getragen, in dem Ihr Unternehmen geführt wird. Mein Söldner baute den Sprengsatz unter meiner Leitung. Sie kann wegen ihrer geringen Größe überall versteckt werden, es ist unmöglich, die tragende Gebäudestruktur mit diesem Sprengkörper zu zerstören, aber wenn sie sich als solche kennzeichnet, wird es viele Verletzte geben.

Meine rekrutierte Person beobachtet die Situation rund um das Gebäude. Wenn er verdächtige Aktivitäten, Panik oder Polizisten bemerkt, wird das Gerät in die Luft gejagt.

Ich kann meinen Mann zurückrufen, wenn Sie eine Transaktion tätigen. Der Preis für Ihre Sicherheit liegt bei 20.000 US-Dollar. Senden Sie es mir in Bitcoin und ich versichere Ihnen, dass ich meinen Söldner zurückziehe, damit die Bombe nicht detoniert. Aber versuchen Sie nicht, mich zu täuschen – meine Garantie wird erst nach 3 Bestätigungen in der Blockchain gültig.

Falls es Probleme mit der Transaktion gibt, müssen sie sie bis zum Ende des Tages lösen. Wenn der Arbeitstag vorbei ist und die Leute anfangen, das Gebäude zu verlassen, wird die Bombe explodieren.“

„Nichts Persönliches“


Wie man den Drohungen weiter entnehmen kann, sei es nichts Persönliches, vielmehr handele es sich bei den Erpressungen um rein geschäftliche Drohungen:

„Es ist nichts Persönliches, nur ein Geschäft. Wenn ich die Bitcoin nicht sehe und eine Bombe explodiert, werden mir nächstes Mal andere Firmen mehr Bitcoin schicken, denn es ist keine einmalige Aktion.

Ich werde mich nicht mehr in diese E-Mail einloggen, ich überwache meine Wallet alle zwanzig Minuten und wenn ich das Geld erhalte, werde ich meinem Mann den Befehl geben, wegzugehen.

Wenn die Bombe explodiert und die Behörden diese E-Mail sehen, sind wir keine terroristische Gesellschaft und übernehmen keine Verantwortung für Explosionen an anderen Orten.

Wie die örtliche Polizei in Oklahoma jedoch betont, seien derlei Drohungen aktuell gehäuft eingegangen. Ernst zu nehmen seien sie jedoch nicht, vielmehr konnten sie bis jetzt „nichts Ernstzunehmendes“ feststellen. So heißt es im Tweet der zuständigen Behörde:

Verdacht auf Scam

Ähnliche Drohungen wurden bereits Anfang November bekannt. Hier drohten Erpresser in den Niederlanden mit Handgranaten, falls die Betroffenen der Lösegeldforderung nicht nachkamen. Bislang gab es jedoch keine bekannten Sprengungen.

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