Blockchain & Bitcoin Quartalsbericht Q1 2016: Ethereum (Teil I)

Max Kops

von Max Kops

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Bericht und Analyse

Quelle: Minerva Studio / fotolia.de

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 Das englische Bitcoin Nachrichtenmagazin CoinDesk stellt den Quartalsbericht für das erste Quartal 2016 vor, indem die Entwicklung vom Bitcoin und der Blockchain getrennt untersucht wurden. In einer dreiteiligen Artikelserie stellen wir die wichtigsten Veränderungen vor. Im ersten Teil geht es um die Entwicklung von Ethereum.
Artikelserie

Der Aufstieg von Ethereum (aktuell angezeigt)
Blockchain Investments und Startups
Die Zukunft der Blockchain

Der Aufstieg von Ethereum

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Artikelserie

  1. Der Aufstieg von Ethereum (aktuell angezeigt)
  2. Blockchain Investments und Startups
  3. Die Zukunft der Blockchain

Der Aufstieg von Ethereum

Wie auch jeder Bitcoin Enthusiast unweigerlich bemerkt hat, erreichte Ethereum im vergangenen Quartal den ersten Durchbruch. Bekannt geworden ist Ethereum vor allem, weil es ein wichtiges Problem mit der Technologie von Distributed Ledgers löst: smart contracts.

Mit den smart contracts lassen sich viele Arten von Vertragsverhältnissen automatisieren: Der wörtlich übersetzte „intelligente Vertrag“ ist ein Mittel, um einen Vertrag bei der Erfüllung von bestimmten Bedingungen automatisch auszuführen. Unabhängig von Einsatzgebieten als Währung ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, Dinge des Alltags wie das Mieten eines Fahrzeugs oder Fahrrads automatisieren und sicher durchführen, weil die Zugriffsbeschränkungen über eine distributed ledger geregelt werden.


Selbstverständlich dürfte auch der Kursanstieg entscheidend für die weite Verbreitung von Ethereum gewesen sein: Insgesamt hat die Währung im vergangenen Quartal um 1.300% an Wert zugelegt. Beachtlich, nachdem viele Trader auch bei Bitcoins immer wieder auf einen rasanten Wertanstieg gehofft hatten und sich diese Hoffnungen nur geringfügig bestätigt hatten.

Ethereum – Wie wichtig ist der Erfinder?

Das Rätsel um den Erfinder von Bitcoins scheint auch nach 7 Jahren noch nicht gelöst. Immer wieder hatte es Gerüchte um in Frage kommende Erfinder des Bitcoins gegeben, die letztendlich nicht bestätigt werden konnten. Erst kürzlich bekannte sich Craig Wright als Erfinder des Bitcoin und wollte dies mit einer Transaktion bestätigen, anhand der seine Identität ersichtlich werden sollte.

Am 9. Mai 2016 hatte Wright dann einen Rückzieher gemacht und den Beweis nicht geliefert (BTC-Echo berichtete). Das Rätsel des Bitcoin Erfinders bleibt somit nach wie vor ungelöst.

Anders als bei Ethereum.

Der Entwickler von Ethereum ist Vitalik Buterin. Im Quartalsbericht wird ebenso Bezug auf das Linux System vom Entwickler Linus Torvalds genommen. Das Betriebssystem ist ein Beispiel dafür, wie Entscheidungen in Open Source Projekten getroffen werden können. In diesem Fall berief sich die Community bei schweren Entscheidungen (wie bspw. Der Blocksize Debatte im Fall von Bitcoins) auf den Erfinder.

Da der Bitcoin Erfinder nach wie vor nicht bekannt ist, gibt es (außerhalb der Konsortien) keine Partei, die diese Kontrollfunktion einnehmen könnte. Ethereum hatte bisher keine größeren Debatten ausgelöst, daher bleibt abzuwarten, inwiefern der Entwickler Vitalik Buterin zukünftig in das Geschehen eingreifen wird, oder ob er das System, gefolgt der Idee der Dezentralität und Offenheit, im Hinblick auf die Weiterentwicklung den Nutzern überlässt.

Die Slideshow der CoinDesk Untersuchung gibt es hier:

[slideshare id=61905371&doc=state-of-blockchain-q1-2016-160511130841]

BTC-ECHO

Originalbeitrag State of Blockchain Q1 2016: Blockchain Funding Overtakes Bitcoin via CoinDesk


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