Blockchain an der Uni: Genf startet Weiterbildungsprogramm

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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Quelle: Shutterstock

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Dezentrale Anwendungen werden in Zukunft eine große Rolle im Finanz- und Wirtschaftssektor spielen, so die Meinung vieler Experten. Die Universität Genf bietet nun eine Weiterbildung zur Spezialisierung als Blockchain-Entwickler an. Denn für die Entwicklung dieser neuen Technologien braucht es Fachkräfte.

Die Schweiz gilt als eines der blockchain- und krypto-freundlichsten Länder der Welt. Nicht nur in Zug, der Kleinstadt mit dem Beinamen „Krypto-Valley“, sondern auch im Rest des Landes steht man den Entwicklungen um Blockchain & Co. offen gegenüber. Über den Stand der Regulierungen berichtete BTC-ECHO am 17. Dezember 2018.

Die Université de Genève bietet nun erstmals eine Weiterbildung für angehende Blockchain-Entwickler an. Auf ihrer Website unterstreicht die Uni unter anderem die Wichtigkeit dieses Schritts für die Schweiz und den Blockchain-Standort Genf:

Bei der Entwicklung dezentraler Anwendungen mit Distributed Ledger Technologies (DLT) fehlt es weltweit an qualifiziertem Personal, insbesondere in Genf, wo ein politischer Wille besteht für die wirtschaftliche Entwicklung rund um FinTechs, Blockchains, Initial Coin Offerings (ICO) oder Security Token Offerings (STO).

Der Blockchain-DLT-Kurs richtet sich an Interessenten, die bereits über Programmierkenntnisse verfügen. Demzufolge sollten Grundlagen in einer Standardprogrammiersprache wie PHP, Javascript, Java, Python, C #, C oder C ++ bereits vorhanden sein.

Weiterbildung als Antwort auf Fachkräftemangel

Der Kurs dauert etwa drei Monate, gefolgt von einer Abschlussarbeit, für die die Teilnehmer mehrere Monate Zeit bekommen. Die Studenten können dabei wahlweise den Unterricht an der Universität in Genf besuchen oder per Videokonferenz teilnehmen.

In vier Modulen erhalten die Studierenden zunächst eine Einführung in Distributed-Ledger-Technologien (DLT). Danach lernen sie in praktischen Übungen die Entwicklung mit NEO, Ethereum und Hedera Hashgraph.

Unterrichtsfach: Programmieren von dApps

Das Programmieren von dezentralisierten Anwendungen wird in verschiedenen Programmiersprachen geübt. Außerdem werden spezifische Programmierwerkzeuge für Blockchain und DLT eingesetzt. Neben Dozenten der Uni unterrichten zudem Experten verschiedener Unternehmen, wie Peter Lin von NEO oder Ken Anderson, Chefentwickler bei Hashgraph Hedera. Der erste Blockchain-DLT-Kurs beginnt im März 2019. Die Kursgebühr schlägt dabei mit 9.850 Schweizer Franken zu Buche. Für den erfolgreichen Abschluss des Blockchain-Seminars winkt ein Certificate of Advanced Studies (CAS). Dieses Zertifikat entspricht 12 ECTS-Punkten.


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